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Informieren, erleben und lernen, um fit zu bleiben

Gesundheitstage Nordhessen am 24. und 25. März 2017

Kassel. Mediziner gehen davon aus, dass sich unter anderem die Zahl der tödlich verlaufenen Herzinfarkte – das sind immerhin annähernd 30.000 pro Jahr – mühelos halbieren ließe. Mehr noch: Fast 90 Prozent aller Erkrankungen ließen sich nach Überzeugung von Experten durch vorbeugende Maßnahmen verhindern oder zumindest im Verlauf positiv beeinflussen. Gesundheit ist also nicht einfach vorhanden, sondern zu großen Teilen aktiv gestaltbar.

Im Rahmen der 14. Gesundheitstage Nordhessen können die Besucher am 24. und 25. März erfahren, was sie tun können, um gesund und fit zu bleiben. Sie können sich allerdings auch informieren, wer im Fall einer Erkrankung helfen kann. Und: Es gibt eine beindruckende Fülle von Informationen über die Gesundheitsregion Nordhessen, die mit ihrer enormen Kompetenz und Größe eine der tragenden Säulen der nordhessischen Wirtschaft ist und zu den führenden Standorten der deutschen Gesundheitswirtschaft gehört.

„Gemeinsam für ein gesundes Leben“ heißt das Motto dieser zumindest hessenweit einzigartigen Gesundheitsmesse, zu der rund 10.000 Besucher im Kasseler Kongress Palais (Stadthalle) erwartet werden. Denn dort kann man sich nicht nur informieren und viel lernen,  sondern auch viel erleben – etwa bei einem „Spaziergang“ durch überdimensionale Organmodelle wie Lunge und Bauchspeicheldrüse. Daneben stehen zahlreiche kostenlose Checks wie Schlaganfall-Test und Körperfettmessung, ein Test zur Parkinson-Früherkennung und ein Diabetes-Risikotest, und natürlich auch Hör- und Sehtests  auf dem Programm. Außerdem gibt es etliche Gewinnspiele. Entspannung pur Entspannung finden Besucher z.B. bei einer Wellnessmassage.

Für Kinder könnte am Samstag der Besuch der „Teddyklinik“ zu einem unvergesslichen Erlebnis werden: Hier können die Kleinen mit ihren „kranken“ Kuscheltieren einen Arzt aufsuchen. Es wird möglichst realistisch ein echter Besuch simuliert, um den Kindern auf diese Weise die Angst vor dem Arzt zu nehmen.

Für eine große Vielfalt an Informationen sorgen die rund 140 Austeller, die sich im Rahmen der Gesundheitsmesse präsentieren: Von Kliniken über Fachfirmen bis hin zu Selbsthilfegruppen.

Fortbildung für medizinische Fachkräfte und Apotheker spielt bei den Gesundheitstagen traditionell eine große Rolle. So stehen am 24. März zum Beispiel Vorträge, Workshops und Podiumsdiskussionen zum Thema Hygiene auf dem Plan.

Prof. Dr. Hansjörg Melchior, der die Gesundheitstage 2003 ins Leben gerufen hat und seither wissenschaftlicher Leiter ist, wird nun die Leitung im Rahmen des Kongresses an seinen Kollegen Prof. Dr. Rudolf Hesterberg übergeben. (red)



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Ein Kommentar zu “Informieren, erleben und lernen, um fit zu bleiben”

  1. Martin Worms

    „Fortbildung für medizinische Fachkräfte und Apotheker spielt bei den Gesundheitstagen traditionell eine große Rolle. “

    Ist schon ziemlich anstrengend wenn man als Arzt einen langen Tag voller Patienten hatte, die alle die volle Aufmerksamkeit erfordern. Kann gut verstehen, dass man den Fortbildungen dann nicht unbedingt sein ganzes Gehör schenkt. Schade ist wirklich, dass man Punkte sammeln muss, damit man am Ende die ausreichende Stundenzahl für den Facharzt zusammen hat. Das wirkt ein bisschen Veraltet, wie so manches in unserem Gesundheitssystem.

    Zum Thema Fortbildung aber nochmals, ich finde es schon gut, dass es sowas gibt. Aber die Art und Weise wie es abläuft, könnte vielleicht ein bisschen modernisiert werden. So eine Art Vorlesung wie oftmals beschrieben, braucht niemand, der jahrelang studiert hat und das Prozedere deshalb bereits kennt. Man sollte mal darüber nachdenken, das evtl als E-Learning-Kurse anzubieten. Dadurch könnte man solche Präsenzzeiten vermeiden und der Arzt flexibler einteilen, welche Module er wann wie lange absolvieren will. Andererseits fehlt dann wiederum der konstruktive Austausch mit den Kollegen. Also was soll man ändern?

    Ich finde die Art und weise, wie MediConsult die Seminare abält recht interessant, dazu gehört ja auch immer eine Gruppenarbeit, weshalb das evtl etwas ansprechender ist.: https://www.memomed.de/palliativmedizin/4.html
    Letztendlich nützt das aber alles nichts, wenn nicht grundsätzlich ein neues Lernsystem gefunden wird. Hier schläft die Politik, wie in so vielen Bereichen der Gesundheitsvorsorge… Aber ich schweife mal wieder zu sehr vom eigentlichen Thema ab…
    Die oben genannten Gesundheitstage bieten eine Menge Abwechslung und auch für Laien und weniger geschultes medizinisches Personal ist das eine tolle Sache! Ich würde so was gerne auch mal bei mir in der Nähe besuchen können. Schade das es sowas nicht häufiger gibt…


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