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Digitale Schätze heben: Drei Unternehmen machen Mut

IHK-Jahresempfang thematisierte auch die internationalen politischen Entwicklungen

Talkrunde digitale Schätze: Dank die Teilnehmer v.l. Thomas Rudolff (IHK, Moderation), Sybille von Obernitz (IHK-Hauptgeschäftsführerin), Florian Christ (fino digital, Kassel), Thomas Winzer (Inosoft AG, Marburg), Kai Reinhard (Micromata, Kassel) und IHK-Präsident Jörg Ludwig Jordan. Foto: IHK/Lantelmé

Talkrunde digitale Schätze: Dank die Teilnehmer v.l. Thomas Rudolff (IHK, Moderation), Sybille von Obernitz (IHK-Hauptgeschäftsführerin), Florian Christ (fino digital, Kassel), Thomas Winzer (Inosoft AG, Marburg),
Kai Reinhard (Micromata, Kassel) und IHK-Präsident Jörg Ludwig Jordan. Foto: IHK/Lantelmé

Kassel. Drei digitale Firmenschätze aus der Region haben die gut 500 Gäste des Jahresempfangs der Industrie- und Handelskammer (IHK) Kassel-Marburg am Freitagabend im Südflügel des Kasseler Kulturbahnhofs inspiriert, die Chancen der Digitalisierung beherzt zu ergreifen. Jörg Ludwig Jordan – es war sein erster Jahresempfang als IHK-Präsident – begrüßte außerdem als Ehrengäste Hessens Justizministerin Eva Kühne-Hörmann sowie den Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Dr. Martin Wansleben. Beide waren spontan für den kurzfristig erkrankten hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier eingesprungen.

Jordan hob die Rolle der IHK als bedeutender Mitgestalter und Treiber für die regionale Erfolgsgeschichte seit der Wiedervereinigung hervor. Auch er werde sich weiterhin mit aller Kraft für den Wirtschaftsstandort einsetzen. Der IHK-Präsident ergänzte: „Ein zentrales Ziel meiner Präsidentschaft ist, die Bindung der Mitglieder zu ihrer IHK zu intensivieren und sie noch stärker vom großen Nutzen und vielfältigen Leistungsangebot zu überzeugen. Dafür positionieren wir sie als innovative unternehmerische Organisation.“

Inspiriert von digitalen Schätzen: v.l. Thomas Winzer (Inosoft AG), Dr. Martin Wansleben (Hauptgeschäftsführer Deutscher Industrie- und Handelskammertag DIHK), Justizministerin Eva Kühne-Hörmann, Sybille von Obernitz (IHK-Hauptgeschäftsführerin), IHK-Präsident Jörg Ludwig Jordan, Kai Reinhard (Micromata) und Florian Christ (fino digital). Foto: IHK/Lantelmé

Inspiriert von digitalen Schätzen: v.l. Thomas Winzer (Inosoft AG), Dr. Martin Wansleben (Hauptgeschäftsführer Deutscher Industrie- und Handelskammertag DIHK), Justizministerin Eva Kühne-Hörmann, Sybille von Obernitz (IHK-Hauptgeschäftsführerin), IHK-Präsident Jörg Ludwig Jordan, Kai Reinhard (Micromata) und Florian Christ (fino digital). Foto: IHK/Lantelmé

Der digitale Wandel bleibt weiterhin ein zentraler Punkt auf der Agenda der IHK – daher auch das Motto des Jahresempfangs „Inspiriert von digitalen Schätzen“. Es gibt eine Reihe von Unternehmen in Nordhessen, Kassel und dem Altkreis Marburg, die die damit verbundenen Möglichkeiten erkannt haben. Florian Christ (fino Digital GmbH, Kassel), Kai Reinhard (Micromata GmbH, Kassel) und Thomas Winzer (Inosoft AG, Marburg) gaben Einblicke in ihre Erfolgsgeheimnisse. Dabei wurde deutlich, dass ein Grundstein dafür eine besondere Unternehmenskultur mit flachen Hierarchien und einem Miteinander auf Augenhöhe ist. „Diese beeindruckenden Unternehmen machen Mut, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen“, sagte Jordan. „Die IHK setzt sich mit Verve dafür ein, dass ihre Mitgliedsfirmen zu den digitalen Vorreitern aufschließen können.“

Damit das dafür notwendige Fundament steht, haben die in der IHK-Vollversammlung engagierten Unternehmer direkt vor dem Jahresempfang einstimmig eine Resolution für eine bessere Breitbandanbindung in der Region verabschiedet. Das oberste Organ der Kammer, auch Parlament der Wirtschaft genannt, fordert, Versorgungslücken in regionalen Gewerbegebieten zu vermeiden und eine flächendeckende nächste Stufe des Breitbandausbaus zu erreichen.

Justizministerin Eva Kühne-Hörmann versicherte während des Jahresempfangs, dass die IT- und Datensicherheit für die Landesregierung große Priorität habe und die damit zusammenhängenden rechtlichen Rahmenbedingungen verbessert werden sollen.

Dr. Martin Wansleben (Hauptgeschäftsführer Deutscher Industrie- und Handelskammertag DIHK). Foto: IHK/Lantelmé

Dr. Martin Wansleben (Hauptgeschäftsführer Deutscher Industrie- und Handelskammertag DIHK). Foto: IHK/Lantelmé

Wie sich die internationalen politischen Entwicklungen auf die regionale Wirtschaft auswirken, schilderte Dr. Martin Wansleben – der DIHK betreut das Netz der deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) mit 130 Standorten in 90 Ländern – in sehr persönlicher und grundsätzlicher Weise. „Die ganze Welt, die Globalisierung beginnt im eigenen Zuhause“, sagte er. „Schon allein für unsere Enkelkinder müssen wir die Ärmel hochkrempeln: Auch sie haben ein Recht auf eine gute Zukunft.“ Es gebe nur zwei Alternativen: Aus einem Gefühl der Unsicherheit heraus Mauern hochzuziehen oder mögliche Mauern in Herzen und Köpfen nicht aufkommen zu lassen. Hilfreich sei, das zeige die Arbeit im globalen AHK-Netzwerk immer wieder aufs Neue, aufeinander zuzugehen und Brücken zu bauen. „Dann können wir verdammt viel schaffen“, hielt Wansleben fest. „Egal, wo wir leben.“

Durch die Struktur mit dem DIHK als Dachverband und den einzelnen IHKs vor Ort beschäftigt sich die IHK-Organisation nicht nur abstrakt mit den großen Themen, die die Wirtschaft betreffen. Vielmehr arbeite sie ganz konkret daran mit, Herausforderungen direkt in der Region zu lösen, indem man die Situation durch viele kleine Schritte verbessere. Ein Beispiel sei das große Engagement der IHKs zur Integration von Flüchtlingen. (red)



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