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IHK-Initiative „We do digital“: Gewinner aus der Region stehen fest

IHK-Hauptgeschäftsführerin Sybille von Obernitz. Foto: nh

IHK-Hauptgeschäftsführerin Sybille von Obernitz. Foto: nh

Nordhessen. Wer ist der beste „Digitalmacher“ im Land? Gesichter und Geschichten rund um die Wirtschaft 4.0 stellen die Industrie- und Handelskammern (IHKs) in ihrer bundesweiten Kampagne „We do digital“ vor. In einem ersten Schritt sind nun die regionalen Gewinner ermittelt worden: Die Inosoft AG aus Marburg, die Albert Koch Maschinen- und Vorrichtungsbau GmbH aus Baunatal, das Parkhotel Emstaler Höhe aus Bad Emstal sowie die AuPairWorld GmbH aus Kassel haben im IHK-Bezirk Kassel-Marburg die Nase vorn. Die Bundesbesten werden auf dem G20 Young Entrepreneurs‘ Alliance Summit am 15. Juni in Berlin vorgestellt.

„Es gibt viele Gewinner der Digitalisierung, das merkt man besonders, wenn man sie sammelt: Mit unserer bundesweiten IHK-Initiative WE DO DIGITAL möchten wir diesen Erfolgsstories ein Gesicht geben“, sagt Sybille von Obernitz, Hauptgeschäftsführerin der IHK Kassel-Marburg. „Die Vielfalt der Geschichten und die Kreativität der Menschen, die auf der Wettbewerbsseite erscheinen, ist beindruckend.“ Unter www.wedodigital.de gibt es im Bereich „Gesichter und Geschichten“  Inspirationen und Ideen für das eigene Unternehmen.

Viele Firmen erfinden sich gerade neu. Vor allem in kleineren Betrieben ist die Digitalisierung der entscheidende Erfolgsfaktor, um Kundenansprüche zu erfüllen und sich gegenüber Wettbewerbern durchzusetzen. Wie es gerade ihnen gelingt, die Wirtschaft 4.0 als Chance für sich zu nutzen, bringen die IHKs unter der Überschrift „WE DO DIGITAL“ an die Öffentlichkeit.

Den regionalen Vorentscheid im Bezirk der IHK Kassel-Marburg haben für sich entschieden:    
Inosoft AG (Marburg) in der Branche „Informations- und Kommunikationswirtschaft“: Die Inosoft AG hat die Augmented-Reality-Anwendung „Digitaler Zwilling“ entwickelt. Mit deren Hilfe können die technischen Aspekte eines Produkts noch vor der eigentlichen Herstellung geprüft werden, um mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen und auszuschließen. Als digitales Pendant zum realen Produkt wird dabei ein per Software erzeugtes virtuelles Objekt über die Datenbrille in das Blickfeld des Betrachters projiziert. Der Betrachter kann das erzeugte Objekt dabei von allen Seiten anschauen. Per Gestensteuerung wird die automatische Prüfung „gegen die Norm“ gestartet, die optisch verfolgt werden kann. Erkennt das System einen Fehler, wird das entsprechende Bauteil markiert und Hinweise zur Fehleranalyse eingeblendet.

Albert Koch Maschinen- und Vorrichtungsbau GmbH in der Branche „Fertigung“:  In der neu eröffneten digitalen Manufaktur Koch Manufacturing Center (KMC) verknüpft das Unternehmen hochpräzise handwerkliche Fertigungstraditionen mit modernsten digitalen Produktionstechnologien und -prozessen. Mit diesem konsequent auf Tempo und Qualität ausgerichteten Fertigungskonzept produziert die Albert Koch Maschinen- und Vorrichtungsbau GmbH mit High-Tech und Know-how reaktionsschnell anspruchsvollste CNC-Fräs-, Dreh- und Schleifteile in High-End-Qualität. Die Kunden stammen unter anderem aus der Luftfahrtindustrie, Medizintechnik und Fahrzeugtechnik.

Parkhotel Emstaler Höhe in der Branche „Tourismus- und Freizeitwirtschaft“: Inhaber Stefan Frankfurth hat in Zusammenarbeit mit dem aus der  Universität Kassel und dem Fraunhofer Institut hervorgegangenen Start-up Betterspace eine smarte Heizungssteuerung in allen Hotelzimmern und Bädern auf Basis der Daten des Gästeverhaltens implementiert. Mit iQ Roomcontrol herrscht stets die richtige Temperatur, sagt Frankfurth: „Nie wieder überheizte leere Zimmer – und gleichzeitig bis zu 30 Prozent Energie einsparen.“ Auch der CO2-Emmissionsausstoß ist laut Frankfurth um die Hälfte verringert worden: „Eine klassische Win-Win-Situation für uns, unsere Gäste und die Umwelt.“

AuPairWorld GmbH in der Branche „Sonstige“: Dank der Digitalisierung und des Internets hat AuPairWorld abseits der klassischen Agenturen neue Wege geschaffen, wie sich Au-pairs und Gastfamilien finden. Die digitale Kommunikation und Selbstpräsentation spielen eine entscheidende Rolle. Denn damit die Selbstvermittlung erfolgreich ist, unterstützt das Team um Gründer Uwe Regenbogen die Nutzer mit modernen Such- und Matchingalgorithmen, einer sicheren Plattform zum Austausch vertraulicher Nachrichten sowie kontinuierlicher Weiterentwicklung der Services. Durch die Digitalisierung ist es nach Angaben von AuPairWorld deutlich günstiger geworden, ein Au-pair beziehungsweise eine Gastfamilie zu finden, da die von einer klassischen Agentur erhobenen Vermittlungskosten entfallen.

In insgesamt zehn Branchen werden Bundessieger ermittelt. An den regionalen Vorentscheiden haben sich deutschlandweit 259 Unternehmen beteiligt. (red)



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