Startseite


Ihre Werbung hier!

Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Falsche Polizisten betrügen 77-jährige Wabernerin

Wabern. Einen fünfstelligen Bargeldbetrag erbeuteten unbekannte Betrüger bei einer 77-Jährigen Wabernerin als „falsche Polizeibeamte“. Die Wabernerin erhielt am 30. Mai 2017 einen Anruf von einem angeblichen Polizeibeamten der Polizeistation Fritzlar. In ihrem Telefon wurde hierbei die Telefonnummer (05622) 110 angezeigt. Der Anrufer erzählte ihr, dass bei zwei Männern die man festgenommen habe, ein Zettel mit den Personalien sowie der Bankverbindung der Wabernerin aufgefunden worden seien. Sie sei nun gefährdet und eine Verbindung zu Interpol würde erfolgen.

Kurze Zeit später meldete sich ein Herr Schneider von Interpol. Er erklärte, dass ihr Geld nicht mehr sicher sei und die Festgenommenen zu einer Bande gehören würden. Zum Schutz der Wabernerin seien bereits Zivilkräfte unterwegs. Die Wabernerin war verängstigt, glaubte den Angaben des Anrufers und kam den folgenden Anordnungen nach. Sie fuhr dann mit einem Taxi zu einer Bank nach Kassel. Dort hob sie von ihrem Konto einen fünfstelligen Bargeldbetrag ab. Das Geld nahm sie wieder mit nach Wabern und übergab es dort vor ihrer Wohnanschrift an einen ihr unbekannten Mann.

Am nächsten Tag erfolgte ein weiterer Anruf. Hierbei gab der Anrufer an, dass sie im Zusammenhang mit der Festnahme von zwei verdächtigen Bankangestellten eine weitere Geldsumme abheben solle. Sie hat dann am gleichen Tag noch einmal einen fünfstelligen Betrag bei einer Fritzlarer Bank abgehoben. Anschließend wurde sie dann mit dem Taxi zum Hauptbahnhof nach Kassel und nachfolgend mit dem Zug nach Braunschweig dirigiert. Dort hat sie das Bargeld an den gleichen Mann wie am Vortag übergeben.

Die Wabernerin meldete sich dann am Freitag, 1. Juni 2017 bei der Polizei in Fritzlar. Von dem Mann, welcher zwei Mal das Bargeld in Empfang genommen hat, liegt eine Personenbeschreibung sowie ein Phantombild vor. Er ist männlich, etwa 170 Zentimeter groß und 40 bis 45 Jahre alt. Er hat kurze, dunkle bis schwarze Haare. Zur Tatzeit trug er eine schwarze sogenannte Base-Cap, beige Jeans und ein hellgrau/grünes T-Shirt.

Die Kriminalpolizei in Homberg hat die Ermittlungen übernommen und fragt: Wer kann Angaben zu der auf den beigefügten Bildern gezeigten Person machen. Hinweise bitte unter Telefon (05681) 774-0. (ots)



Tags: , ,


Ähnliche Beiträge

Bisher keine Kommentare


Einen Kommentar schreiben

© 2006-2017 SEK-News • Powered by WordPress • Theme by: BlogPimp/Appelt MediendesignBeiträge (RSS) und Kommentare (RSS)Impressum + DatenschutzAGB





Facebook Auto Publish Powered By : XYZScripts.com