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Schritt für Schritt zurück in ein normales Leben

Gehtrainer unterstützt Therapie bewegungseingeschränkter Menschen

Möglichst schnell wieder auf die Beine (von links): Chefarzt Dr. Matthias auf dem Brinke, Reha-Patient Willi Großmann aus Gudensberg sowie die Physiotherapeutinnen Susanne Albers-Schmöger (stehend) und Nadja Kuroski stellten in der Fachklinik Fürstenhof den neuen Gehtrainer vor. Foto: Klein

Möglichst schnell wieder auf die Beine (von links): Chefarzt Dr. Matthias auf dem Brinke, Reha-Patient Willi Großmann aus Gudensberg sowie die Physiotherapeutinnen Susanne Albers-Schmöger (stehend) und Nadja Kuroski stellten in der Fachklinik Fürstenhof den neuen Gehtrainer vor. Foto: Klein

Bad Wildungen. Ein modernes Hilfsmittel kommt bei der Therapie bewegungseingeschränkter Menschen in der Asklepios Fachklinik Fürstenhof in Bad Wildungen seit kurzem zum Einsatz. „Mit diesem Trainingsgerät haben wir bereits hervorragende Ergebnisse bei der Geh-Mobilisierung zahlreicher Schlaganfallpatienten erzielt. Doch diese Neuanschaffung hat sich in mehrerlei Hinsicht gelohnt“, lautet das Fazit der leitenden Physiotherapeutin, Susanne Albers-Schmöger.

Das gehtherapeutische Gerät trägt die Bezeichnung „LiteGait“. Es unterstützt die Körperhaltung, vermindert die Gewichtsbelastung und schaltet eventuell vorhandene Gleichgewichtsunsicherheiten aus. Der wichtigste Aspekt bei der Therapie von Gehbeeinträchtigungen sei das Erzielen eines koordinierten Bewegungsablaufs der unteren Extremitäten. „Das funktioniert beim Einsatz dieses Trainingsgeräts ganz hervorragend“, erläutert Susanne Albers-Schmöger.

Weitere Vorteile nennt Dr. Matthias auf dem Brinke, Chefarzt der Neurologischen Abteilung im Fürstenhof und Ärztlicher Direktor der Asklepios Kliniken Bad Wildungen: „Durch die mobile und sehr stabile Konstruktion ist das Gerät nahezu überall einsetzbar. Mittels des Gurtsystems können wir Patienten sogar aus dem Bett heben und auf die Beine stellen. Wenn sie dann einige Schritte gegangen sind, löst das natürlich Glücksgefühle bei ihnen aus. Dies kann maßgeblich zu einer schnelleren Rehabilitation beitragen.“

Neben den Patienten bekommen auch die Therapeuten die Vorzüge des Gehtrainers zu spüren. „Er reduziert unsere körperliche Belastung, weil wir die Patienten nicht mehr stützen müssen. Dadurch können wir uns voll und ganz auf die Mobilisierung des Beckens und der Beine konzentrieren, damit die Patienten möglichst schnell wieder zu ihren vorherigen Gehmustern zurückfinden“, erklärt Physiotherapeutin Nadja Kurowski. Kontinuierliche Investitionen in die medizintechnische Ausstattung der Bad Wildunger Kliniken steigern nach Auskunft von Marc Reggentin maßgeblich die Heilungschancen und die Zahl der Rehabilitationserfolge. „Unser aller Ziel ist es, dass die Menschen wieder mehr Mobilität zurückerlangen, was maßgeblich auch zur Steigerung ihrer Lebensqualität beiträgt“, sagt der Klinikgeschäftsführer. (red)



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