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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Frischer Salat für die Schwälmer Tafel

Erste Ernte im Garten an der Totenkirche. Foto: Arbeit und Bildung e.V.

Erste Ernte im Garten an der Totenkirche. Foto: Arbeit und Bildung e.V.

Schwalmstadt. Erstes Obst und Gemüse ist im Garten an der Totenkirche gereift. Geflüchtete der Arbeitsgelegenheit (AGH) von Arbeit und Bildung e.V. haben es angebaut. Unter fachlicher Anleitung haben sie den Garten an der Totenkirche von Wildwuchs befreit und einen sehenswerten Obst- und Gemüsegarten angelegt. Geflüchtete aus dem Irak, Somalia, Eritrea, Syrien und Afghanistan arbeiten hier seit Ende April in einer sogenannten gemeinnützigen Arbeitsgelegenheit (AGH) des Bildungsträgers Arbeit und Bildung e.V. in Kooperation mit dem Jobcenter Schwalm-Eder.

„Das Ziel unserer Arbeit ist es, die Menschen an das Arbeitsleben heranzuführen mit einem festen Tagesablauf und praktischen Aufgaben, die sie später in einem möglichen Berufsfeld nutzen können“ erklärt Martina Keilbach, die Anleiterin im Gartenbau. Einen Tag in der Woche erhalten die geflüchteten Menschen Sprach- und allgemeinbildenden Unterricht. So besichtigten sie beispielsweise den Botanischen Garten in Marburg, um bei einer Führung durch den Heilkräuter- und Nutzpflanzen-garten mehr über Botanik und Gartenbau in Deutschland zu erfahren.

Erste reife Tomate aus dem Garten an der Totenkirche. Foto: Arbeit und Bildung e.V.

Erste reife Tomate aus dem Garten an der Totenkirche. Foto: Arbeit und Bildung e.V.

Übergabe der ersten Ernte an die Schwälmer Tafel. Foto: Arbeit und Bildung e.V.

Übergabe der ersten Ernte an die Schwälmer Tafel. Foto: Arbeit und Bildung e.V.

„Jetzt sind Salat und Gurken reif und wir konnten die erste Ernte an die Schwälmer Tafel ausliefern. Die Tafel unterstützt Menschen in Not mit der Ausgabe von Lebensmitteln, wie nun auch mit unserem Salat. So können Geflüchtete anderen bedürftigen Menschen helfen, das gibt ihrer Arbeit einen tieferen Sinn“, berichtet Steffi Staiger, die Sozialbetreuerin der Gruppe.

Auch Bürgermeister Stefan Pinhard war erfreut, die erste Tomate aus dem Garten an der Totenkirche überreicht zu bekommen. Er freut sich über die Fortschritte in dem ehemals verwilderten Grundstück. Die AGH ist Teil des Flüchtlingskonzeptes des Landkreises Schwalm-Eder und in den Augen aller Beteiligten eine sinnvolle Heranführung an den Arbeitsmarkt. (red)



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