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Immer ein offenes Ohr für Patienten

Lothar Vestweber neuer Fürsprecher im Asklepios Klinikum Schwalmstadt

Abschied und Neuanfang: Hannelene Staloch (links) schied nach 25 Jahren als Patientenfürsprecherin auf eigenen Wunsch aus. Als ihren vom Kreistag gewählten Nachfolger begrüßte Klinikgeschäftsführerin Dr. Dagmar Federwisch (Mitte) den Ehrenbürgermeister der Gemeinde Gilserberg, Lothar Vestweber. Foto: Klein

Abschied und Neuanfang: Hannelene Staloch (links) schied nach 25 Jahren als Patientenfürsprecherin auf eigenen Wunsch aus. Als ihren vom Kreistag gewählten Nachfolger begrüßte Klinikgeschäftsführerin Dr. Dagmar Federwisch (Mitte) den Ehrenbürgermeister der Gemeinde Gilserberg, Lothar Vestweber. Foto: Klein

Schwalmstadt/Gilserberg. Patientenfürsprecher übernehmen wichtige Aufgaben. Im hessischen Krankenhausgesetz heißt es dazu: „Die Patientenfürsprecherin oder der Patientenfürsprecher prüft Anregungen und Beschwerden der Patientinnen und Patienten und vertritt deren Anliegen.“ Im ehemaligen Kreiskrankenhaus, dem heutigen Asklepios Klinikum Schwalmstadt, war Hannelene Staloch die Dauer von 25 Jahren in dieser ehrenamtlichen Funktion tätig. Aus Altersgründen verzichtete die Ziegenhainerin im vergangenen Jahr auf eine erneute Kandidatur. Zu ihrem Nachfolger beriefen die Mitglieder des Kreistages am 1. April dieses Jahres, Lothar Vestweber, den Ehrenbürgermeister der Gemeinde Gilserberg.

„Ich wollte mich besonders für die Belange von Frauen einsetzen. Das war mir von Anfang an überaus wichtig“, erinnert sich Hannelene Staloch an den Start ihrer Tätigkeit. Den ersten selbstverfassten Jahresbericht habe sie den Mitgliedern des zuständigen Kreistagsausschusses im Jahr 1991 vorgelegt. „Es folgten natürlich weitere Berichte. Darin enthalten waren auch Unstimmigkeiten, die wir meist vor Ort mit allen Beteiligten besprochen haben und auch lösen konnten.“ Fast ausnahmslos positiv hätten sich Mütter geäußert. „In persönlichen Gesprächen und auch schriftlich wurden alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geburtenstation mit Lob geradezu überschüttet. Es gab und gibt aber auch Patienten, die sehr schwierig sind. Auch das gehört zum Klinikalltag.“ Der Umgang mit ihnen erfordere ein gewisses Fingerspitzengefühl, erklärt die 81-Jährige.

Oft habe sie auch mit Angehörigen älterer Menschen geredet, wenn es beispielsweise um deren Behandlung gegangen sei. Wie viele persönliche Gespräche sie mit Patienten und deren Familienmitgliedern geführt habe, vermag die pensionierte Lehrerin nicht zu sagen. „Es waren auf jeden Fall eine ganze Menge.“ Geschäftsführerin Dr. Dagmar Federwisch dankte Hannelene Staloch für ihr langjähriges Engagement. „Ihre ehrenamtliche Arbeit war stets von Aufrichtigkeit und Offenheit geprägt. Ich freue mich, dass wir mit Herrn Vestweber einen Nachfolger gefunden haben, der die Aufgabe als Patientenfürsprecher hervorragend erledigen wird.“ Was Hannelene Staloch über einen sehr langen Zeitraum geleistet habe, verdiene allergrößten Respekt und Hochachtung, lobte Lothar Vestweber seine Vorgängerin. Der Landrat und Vertreter des Landkreises seien vor einigen Monaten wegen der Übernahme des Ehrenamtes an ihn herangetreten. „Ich habe zugesagt, weil ich einen direkten Bezug zu der Klinik habe“, erklärt Vestweber.

Zur Person Lothar Vestweber
Bis zu seiner Ernennung zum hauptamtlichen Bürgermeister der Großgemeinde Gilserberg im Jahr 2001, war Lothar Vestweber, ein ausgebildeter Diplom Verwaltungsfachwirt, verantwortlich für den gesamten Bereich der ambulanten und stationären Abrechnung der vier Kreiskrankenhäuser. 1994 folgte die Ernennung zum stellvertretenden Abteilungsleiter der Finanzverwaltung. „Das Thema Gesundheitsversorgung gerade im ländlichen Raum ist mir ein besonderes Anliegen. Dafür engagiere ich mich sehr gern“, erklärt der 61-Jährige. Während der Gründungsversammlung des Fördervereins Hospiz Kellerwald vor zwei Jahren, wurden Dr. Joachim Klug und Lothar Vestweber zu gleichberechtigten Vorsitzenden gewählt. Nach dem Tod von Dr. Klug im Dezember 2016 trug Vestweber bis zum 26. Juni dieses Jahres alleinige Verantwortung an der Spitze des Vereins. An diesem Tag wählten die Mitglieder des Fördervereins Dr. Raghdan Baroudi zum neuen gleichberechtigten Vorsitzenden. „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit ihm. Unsere Wege werden sich nun viel öfter kreuzen, denn Dr. Baroudi ist im Klinikum Schwalmstadt verantwortlich für die Bereiche Onkologie, Hämatologie und Palliativmedizin“, berichtet Lothar Vestweber. (red)



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