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„Bürgerbus ist vorbildliches Projekt“

Minister Al-Wazir besucht Homberg

Homberg. Als vorbildlich hat Hessens Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir das Bürgerbus-Projekt in Homberg bezeichnet. Der ehrenamtlich betriebene Fahrdienst verkehrt seit Oktober 2016 in der Kernstadt und ihren 22 Stadtteilen. „In vielen ländlichen Regionen ist es schlicht weder finanziell möglich, noch ökologisch sinnvoll, den klassischen Bus in jeden Ortsteil fahren zu lassen. Im Gegenteil, in manchen Regionen macht die dort abnehmende Bevölkerungszahl die Aufrechterhaltung des klassischen Personennahverkehrs immer schwieriger“, sagte Al-Wazir am Montag bei einem Informationsbesuch. „Wir brauchen deshalb neue Konzepte für die Bürgerinnen und Bürger, die auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind. “

Der Bürgerbus steht dienstags den Bewohnern der nördlichen Stadtteile zur Verfügung, donnerstags denen der südlichen. Wer ihn – etwa für Arzttermine, Einkäufe oder Veranstaltungsbesuche nutzen will, muss einen Tag vorher anrufen. Träger ist der Verein „Bürger für Homberg“. Das Projekt wird von der Herbert-Quandt-Stiftung gefördert und finanziert sich ansonsten über Spenden.

An den Tagen, an denen der Bus unterwegs ist, absolviert er durchschnittlich 20 Fahrten. „Die Faktoren für die erfolgreiche Einführung liegen zum einen im ausgeprägten ehrenamtlichen Engagement der 30 Bürgerbus-Akteure, zum anderen in ihrem Know-how und der durchaus professionellen Herangehensweise bei der Umsetzung“, sagte Prof. Dr. Herbert Wassmann, einer der Sprecher des Vereins.

Al-Wazir lobte das Engagement des Vereins und verwies auf die vielfältigen Bemühungen der Landesregierung um die Mobilität im ländlichen Raum. So wird Hessen vor allem in die Sanierung der Straßen im ländlichen Raum alleine in den beiden kommenden Jahren 134 Millionen Euro investieren. Mit 16 Millionen Euro beteiligt es sich am barrierefreien Ausbau kleinerer Bahnstationen. Zudem fördert das Land ein gemeinsames Fachzentrum der beiden Verkehrsverbünde, das Kommunen bei der Einführung neuer Konzepte unterstützen soll. „Mobilität ist eine Voraussetzung sozialer Teilhabe, Bewegungsfreiheit zählt zu den elementaren Freiheitsrechten. Die Hessische Landesregierung will diese Mobilität sichern – für alle und auf Dauer.“ (red)



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