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200 Spieler beim Fußballturnier der Hephata-Jugendhilfe

Foto: nh

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Schwalmstadt. „Schuss – Tor!“ Mit fünf zu vier Treffern entschieden die Gießberg-Kickers im Elfmeterschießen gegen den FC Freundschaft das Fußballturnier der Hephata-Jugendhilfe für sich. An dem jährlichen Wettkampf im Treysaer Schwalmstadion nahmen Ende September 16 Mannschaften aus ganz Hessen und Rheinland-Pfalz teil. Die Mannschaften trugen Namen wie „FC Freedom“, „Die wilden Bienen“, „Dynoma Go!“ und „Gombeth United“. In ihnen kickten 200 Jungs und Mädchen im Alter zwischen 13 und 18 Jahren aus Deutschland und 20 weiteren Nationen. Sie alle werden von der Hephata-Jugendhilfe in Wohngruppen oder ambulant betreut.

Insgesamt gab es drei Gruppen, am Ende ein Halbfinale und ein Finale. Gespielt wurde auf dem Kleinfeld, jedes Team stellte sechs Feldspieler und einen Torwart, ein Spiel dauerte zehn Minuten. „Das war ein gelungenes Turnier. Einige Mannschaften hatten ihre eigenen Fanclubs dabei, einige Mannschaften hatten richtig gute Fußballspieler dabei, das passte alles“, sagt Erik Schwedhelm, Mitarbeiter der Hephata-Jugendhilfe in Limburg und seit Jahren der Organisator des Turniers.

Ebenfalls seit Jahren unterstützen Stadt und Vereine das Turnier. Schwalmstadt stellte auch in diesem Jahr das Stadion kostenlos zur Verfügung, die Kreisschiedsrichtervereinigung Ziegenhain vier Schiedsrichter für eine geringe Aufwandsentschädigung. Das Rote Kreuz kam der Jugendhilfe mit den entsandten Sanitätern ebenfalls entgegen. Und der ESV Jahn Treysa stellte die Ehrenamtlichen, die die Kicker und Betreuer mit Würstchen und Getränken zum Selbstkostenpreis versorgten.

A propos Preis: Die Gewinner aus der Wohngruppe in der Kasseler Gießbergstraße erhielten einen Wanderpokal, der zweitplatzierte FC Freundschaft aus Kassel sowie die beiden Drittplatzierten „Harlemshausen“ aus Kassel und „Hof von Holland“ aus Diez bekamen jeweils einen Fußball. Außerdem gab es für jeden Spieler eine Urkunde und ein besticktes Handtuch. Erik Schwedhelm: „Es geht uns nicht nur ums Gewinnen. Das Turnier ist für die Jugendlichen eine wichtige Erfahrung: sich mit anderen auseinanderzusetzen, auch mal zu verlieren, Entscheidungen des Schiedsrichters zu akzeptieren, als Team zu bestehen – das alles gehört dazu. Wir beginnen bald schon mit den Planungen fürs nächste Jahr.“ (me)



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