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Pläne für Breitbandausbau weiter konkretisiert

Kathrin Laurier (Geschäftsführerin Breitband Nordhessen GmbH), Winfried Becker (stellv. Vorsitzender Gesellschafterversammlung, Landrat Schwalm-Eder-Kreis), Marco Weigand (Geschäftsführer Weigand Bau GmbH), Eckart Liebelt (Geschäftsführer Netcom Kassel Gesellschaft für Telekommunikation mbH) und Dr. Michael H. Koch (Vorsitzender Gesellschafterversammlung, Landrat Hersfeld-Rotenburg) (v.l.). Foto: nh

Kathrin Laurier (Geschäftsführerin Breitband Nordhessen GmbH), Winfried Becker (stellv. Vorsitzender Gesellschafterversammlung, Landrat Schwalm-Eder-Kreis), Marco Weigand (Geschäftsführer Weigand Bau GmbH), Eckart Liebelt (Geschäftsführer Netcom Kassel Gesellschaft für Telekommunikation mbH) und Dr. Michael H. Koch (Vorsitzender Gesellschafterversammlung, Landrat Hersfeld-Rotenburg) (v.l.). Foto: nh

Borken. Vor allem die Bürgermeister und Bauämter der nordhessischen Gemeinden erhielten auf dem Nordhessischen Breitband-Gipfel die neuen Ausbauplanungen für das erste Halbjahr 2018 und Ausblicke auf zukünftige Entwicklungen beim Internet-Ausbau; rund 100 Teilnehmer aus den Gemeinden und Wirtschaft waren deshalb am Dienstagvormittag nach Borken gekommen.

Über ein Jahr ist seit dem Ausbaustart im Oktober 2016 vergangen, und es sind schon mehr als 750 Kilometer Trasse gebaut und über 480 Multifunktionsgehäuse gesetzt worden. In mehr als 80 Ortsteilen wurde der Tiefbau der Breitband Nordhessen bereits abgeschlossen und weitere rund 130 Ortsteile befinden sich im Bau. Erste Teilstücke der regionalen Datenautobahn für schnelles Internet sind in allen Landkreisen in Nordhessen ans Netz gegangen.

„Allen Landkreisen, den Städten und Gemeinden, die sich am Breitbandausbau mit der BNG beteiligen, möchte ich an diese Stelle dafür danken, dass wir diesen Weg gemeinsam gehen“, begrüßte der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung, Landrat Dr. Michael Koch, die regionalen Teilnehmer. „Zudem gilt mein Dank dem Land Hessen und der EU, die uns hierbei unterstützen“, so Koch. „Deshalb freut es uns den Sachstand des Ausbaus und den weiteren Verlauf zu konkretisieren“, betonte der gastgebende Landrat Winfried Becker.

Ziel der Breitband Nordhessen ist es, das Breitbandnetz in Nordhessen möglichst bis in alle der zuvor schlecht versorgten rund 570 meist sehr kleinen Ortsteile für eine Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 50 Megabit pro Sekunde auszubauen. Nach Wegfall der regulatorischen Hürden sind auch 100 Megabit pro Sekunde möglich.

Nordhessischer Breitbandgipfel in Borken. Foto: nh

Nordhessischer Breitbandgipfel in Borken. Foto: nh

Kathrin Laurier, die Geschäftsführerin der Breitband Nordhessen GmbH, stellte den Sachstand des Ausbauprojektes vor. „Über 80 Ortsteile konnten der Netcom Kassel zur weiteren Installation übergeben werden“, so Laurier. Im Detail präsentierte Eckart Liebelt, Geschäftsführer der Netcom Kassel, die einzelnen Arbeitsschritte bis hin zum Kundenanschluss sowie die Produkte und Tarife, die in den fertig gestellten Ortsteilen zur Verfügung stehen werden.

Im Voraus können verbindliche Planungsfenster von einem halben Jahr festgelegt werden, da erforderliche Trassenbegehungen und Genehmigungen die Planungen beeinflussen. Aktuell sind auf der Website der Breitband Nordhessen GmbH die Ortsteile, die in 2017 begonnen werden, zu finden. Ende des Jahres werden dann die verbindlichen Planungsfenster für das erste Halbjahr 2018 auf der Website veröffentlicht.

Beim Bau des neuen Breitbandnetzes werden Leerrohre verlegt, in die später Glasfaserkabel eingeblasen werden, die so den schnellen Datentransport überhaupt erst ermöglichen. Sogenannte Multifunktionsgehäuse in den einzelnen Orts- und Stadtteilen dienen dabei als Koppelstationen, in denen die aktive Technik des Netzbetreibers installiert wird.

„Nach Übergabe eines Bauabschnittes der Breitband Nordhessen an die Netcom müssen dann noch Stromanschlüsse, die Teilnehmer-Anschluss-Leitung inklusive Tiefbauarbeiten fertiggestellt und Technik installiert werden“, so Liebelt. „Letztendlich kann dann die Verbindung via Kupferkabel zum Endkunden hergestellt werden. Insgesamt arbeiten wir zurzeit an etwa 500 verschiedenen Kabelverzweigern in allen Landkreisen mit Hochdruck daran, den Menschen schnelles Internet zu ermöglichen.“ Liebelt betont: „Das Interesse ist riesig. Das sehen wir vor allem an unseren sehr gut besuchten Infoveranstaltungen, bei denen unter anderem Produkte und Tarife vorgestellt werden. Aber auch über unsere Social Media Kanäle und über unsere Hotline bekommen wir viele Anfragen. Gerade bei letzterem arbeiten wir deshalb verstärkt an einer Restrukturierung, um unseren Kunden gerecht zu werden.“

„Auch prüfen wir Landkreise derzeit, ob Schulen und Gewerbegebiete in eine Förderung aufgenommen werden können, auch hier ist jedoch Voraussetzung, dass es sich um weiße Flecken handelt, was durch unser Hauptprojekt glücklicherweise zumeist nicht mehr gegeben ist“, so Landrat Becker. (red)



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