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MT-Jedermann-Radsportler ziehen Jahresbilanz

Radmarathons im Mittelpunkt – Alpenpässe als größte Herausforderung

Erfolgreiche Melsunger Jedermann-Radsportler, hier beim Start zur Rotkäppchentour in Schrecksbach: (v.l.) Ulrich Bachmann, Dieter Vaupel, Jens Schneider, Detlef Riehl, Stephan Warlich, Steffen Stibale, Timo Zarth und Christian Sippel. Foto: nh

Erfolgreiche Melsunger Jedermann-Radsportler, hier beim Start zur Rotkäppchentour in Schrecksbach: (v.l.) Ulrich Bachmann, Dieter Vaupel, Jens Schneider, Detlef Riehl, Stephan Warlich, Steffen Stibale, Timo Zarth und Christian Sippel. Foto: nh

Melsungen. „Ein Jahr mit vielen großen Events, bei denen wir erfolgreich am Start waren“, so zog Abteilungsleiter Dr. Detlef Riehl am Ende des Radsportjahres für die Jedermann-Radsportler der Melsunger Turngemeinde 1861 Bilanz. Und der Sportliche Leiter Dr. Dieter Vaupel ergänzt: „Wir sind nicht nur im Amateur-Spitzensport mit unserem Regio Team und bei den Mountainbikern ganz vorne. Auch von den Jedermännern wird einiges geleistet.“

Dabei stellt man sich unter „Jedermännern“ landläufig immer etwas anderes vor, als das was die Radsportler das ganze Jahr über leisten. Viele Tausend Trainingskilometer mussten sie auch 2017 wieder runterspulen, um gewappnet zu sein für die Highlights des Jahres. Ihre Spezialdisziplin ist der Radmarathon – und das sind Strecken, die haben es in sich. Mehr als 200 Kilometer sind da zu bewältigen. So etwa bei der Rotkäppchentour im vergangenen Mai über 205 Kilometer, die durch Vogelsberg und Knüll führte. Dort wurden die Melsunger stärkstes Team geehrt. Mit dem Bimbach-Radmarathon über 256 Kilometer und 4500 Höhenmetern folgte vierzehn Tage später gleich das nächste Highligt. Pech, dass es hier schon beim Start in Strömen regnete, aber die Melsunger bissen sich durch.

Richtig heftig wurde es dann beim Drei-Länder-Giro in den Alpen, wo es unter anderem das Stilfser Joch mit 1900 Höhenmetern und bis zu 17 Prozent Steigung zu bezwingen galt. Als Höhepunkt zum Schluss, der Traum aller Radsportler, der manchmal auch zum Alptraum werden kann: der Ötztaler Radmarathon, den jeder Radsportler mindestens einmal in seinem Leben bewältigen möchte. Das ist das schwerste Eintagesrennen der Welt. 240 Kilometer und 5500 Höhenmeter und vier schwere Alpenpässen, darunter das Timmelsjoch. Heißt es da zu bezwingen. Riehl schaffte es bereits zum zwölften Mal, sich diesen Traum zu erfüllen.

Doch auch die Geselligkeit und das Vereinsleben kamen nicht zu kurz. Dazu gehörte das traditionelle Weihnachts-Gänse-Essen in der vergangenen Woche. Traditionell auch die gemeinsamen Trainingsfahrten am Sonntagmorgen und Donnerstagabend mit Ausklang nach 60 bis 100 Kilometern beim gemeinsamen Hefeweizen. Ein Erfolg war in diesem Jahr die Bewirtung beim MT-Seniorennachmittag durch die Radsportler, wo man die Gelegenheit nutzte, die Abteilung vorzustellen. Nicht zuletzt haben sich die Melsunger auch im Radsportbezirk einen Namen gemacht durch die zum wiederholten Male ausgerichtete „Fahrt in den Frühling“ im März und die Bezirksmeisterschaften im Bergzeitfahren zum Saisonende. Beide Veranstaltungen diesmal mit Rekordbeteiligung.

„Nun läuft erst einmal das Wintertraining“, so Riehl. „Bei trockenem Wetter sonntags ab 9.30 Uhr auf der Strecke zwischen Melsungen und Bebra.“ Sonst geht es auf den Hometrainer, um die mühsam gewonnen Form nicht ganz zu verlieren, bevor es dann am 17. März 2018 wieder heißt: Nordhessische Radsportler, kommt nach Melsungen zur „Fahrt in den Frühling“! (red)



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