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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 13. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Schule ohne Rassismus-Schulen tauschten Erfahrungen aus

Foto: nh

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Schwalm-Eder. Auch in diesem Jahr hatte das Projekt „Gewalt geht nicht!“ gemeinsam mit dem Mobilen Beratungsteam Hessen zum jährlichen Erfahrungsaustausch aller im Schwalm-Eder-Kreis anerkannten „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ (SOR-SMC) Schulen eingeladen. Neben dem moderierten Erfahrungsaustausch wurde zum Thema „Nationalsozialismus – Erinnerungskultur“ informiert sowie überlegt, wie das Thema durch engagierte Schülerinnen und Schüler auch in Schulen behandelt werden kann.

Das für die Seminarinhalte und den Ablauf zuständige Moderatorenteam des „Mobilen Beratungsteam Kassel“ (MBT) konnte 45 Schüler und Lehrer im Jugendhof Rotenburg begrüßen. „Das Seminar war ausgebucht und hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig den Schulen eine gut funktionierende Vernetzung und der Austausch untereinander ist“, so Jugendbildungsreferentin Julia Grunewald-Discher, die in diesem Jahr für das Projekt zuständig war.

Von insgesamt im Landkreis 14 anerkannten Schulen waren zehn vertreten. Die Teilnehmenden haben sich einmal mehr sehr rege und engagiert ausgetauscht sowie Ideen zu Projekten für das kommende Jahr gesammelt.

„Das Seminar ist inzwischen ein bewährtes Format in unserem Landkreis und ich bin froh, dass es so gut angenommen wird. Wir sind auch in Zukunft auf engagierte Jugendliche angewiesen, die ihre Stimme gegen Ungerechtigkeiten, Intoleranz und Ausgrenzungen erheben“, so Landrat Winfried Becker, der den Lernort Schule als ideal ansieht, um für ein solidarisches und tolerantes Miteinander einzutreten.

Darüber hinaus besuchten alle Seminarteilnehmer gemeinsam die Ausstellung „Auf den Spuren jüdischen Lebens“ welche von Schülern der Jacob-Grimm-Schule in Rotenburg, über mehrere Jahre im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft erarbeitet und aufgebaut wurde. Hier konnten wichtige Erfahrungen für eigene Projekte gesammelt werden.

Wenn es darum geht eigene Veranstaltungen an den einzelnen SOR-SMC Schulen umzusetzen und dafür inhaltliche oder auch finanzielle Unterstützung gebraucht wird, steht der Schwalm-Eder-Kreis mit seinem Projekt „Gewalt geht nicht!“ und dessen eigenen Förderrichtlinien als Partner zur Verfügung.

Neben dem Kennenlernen und dem Erfahrungsaustausch untereinander wurde inhaltlich außerdem noch zum Thema Nationalsozialismus gearbeitet. Besonderer Höhepunkt des Seminars war die Lesung und das Gespräch mit Frau Silvia Gingold, die wegen ihrer eigenen Biografie seit vielen Jahren gegen Rechtsextremismus einsteht.

Auf Wunsch einiger Lehrer und Schüler soll es neben dem großen Seminar im Herbst auch im Frühjahr/Sommer nochmal einen Tagesworkshop geben. Das Thema wird aktuell gewählt und rechtzeitig mit der Einladung durch „Gewalt geht nicht!“ bekannt gegeben.

Das nächste Seminar für alle SOR-SMC Schulen wird im Herbst 2018 sein. Wer zwischendurch Unterstützung und Begleitung braucht, kann sich gern an das Projekt „Gewalt geht nicht!“ wenden. Projektkoordinator Tom Werner ist telefonisch unter (05681) 775 590 und per E-Mail unter thomas.werner@schwalm-eder-kreis.de zu erreichen. (red)



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