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Arbeitsmarkt trotzt Winterblues

Arbeitslosenquote steigt nur minimal auf 3,6 Prozent

Arbeitslosenquote aller zivilen Erwerbspersonen im Gebiet der Bundesagentur für Arbeit Korbach. Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit

Arbeitslosenquote aller zivilen Erwerbspersonen im Gebiet der Bundesagentur für Arbeit Korbach. Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit

Nordhessen/Schwalm-Eder. Vom saisonüblichen Winterblues ist auf dem heimischen Arbeitsmarkt nichts zu spüren. Im Gegenteil. Während in den Vorjahren die Arbeitslosenzahlen von November auf Dezember spürbar kletterten, ist diesmal nur ein minimaler Zuwachs an Jobsuchenden festzustellen. So stieg die Arbeitslosenquote geringfügig um 0,1 Punkte auf jetzt 3,6 Prozent im Agenturbezirk Korbach. 0,7 Punkte mehr, nämlich 4,3 Prozent, waren es dagegen vor einem Jahr gewesen. Insgesamt sind aktuell 6607 Personen ohne Beschäftigung in den Landkreisen Waldeck-Frankenberg und Schwalm-Eder gemeldet, 110 mehr binnen Monatsfrist, aber 1348 weniger im Jahresvergleich.

Geringfügig mehr Arbeitslose beschert der Berichtsmonat Männern, Älteren und Ausländern. Frauen und Jüngere warten gleichzeitig binnen Monatsfrist mit einem leichten Minus auf. Durchweg erfreulich hohe, zweistellige Rückgänge zeigt der Jahresvergleich für alle Personengruppen. Besonders die erfolgreiche Integration über 50jähriger in den Arbeitsmarkt fällt dabei ebenso auf wie der Rückgang der Langzeitarbeitslosigkeit – insbesondere im Rechtskreis SGB II.

Unverändert hoch präsentiert sich der Stellenbestand mit nach wie vor über 3000 Offerten, die den Vorjahreswert um ein Viertel übersteigen. Aber auch die Meldung von 887 neuen Beschäftigungsmöglichkeiten im Dezember ist mit einer Steigerung gegenüber über November für diese Jahreszeit eher ungewöhnlich, was den hohen Fachkräftebedarf der heimischen Wirtschaft zusätzlich unterstreicht.

Beide Landkreise melden gegenüber dem Vormonat unveränderte Arbeitslosenquoten: 3,6 Prozent für Schwalm-Eder und 3,5 Prozent für Waldeck-Frankenberg. Spitzenreiter unter den Geschäftsstellen bleibt Frankenberg mit 3,1 Prozent

Manfred Hamel, Geschäftsführer operativ, bilanziert: „Ein überaus gelungener Abschluss eines durchweg für den Arbeits- und Ausbildungsmarkt positiven Jahres 2017. In 2018 werden wir weiterhin intensiv die Deckung des Fachkräftebedarfs durch Qualifikation Arbeitsloser und gering qualifizierter Beschäftigten in den Fokus stellen.“

Otto Richter, Geschäftsführer des Jobcenters Waldeck-Frankenberg, betont: „Der Arbeitsmarkt zeigt sich weiterhin als sehr aufnahmefähig. Insbesondere haben auch Arbeitssuchende ohne Ausbildung gute Chancen, einen passenden Arbeitsplatz zu finden.“

Landkreis Waldeck-Frankenberg
3053 Personen waren im Dezember im Landkreis Waldeck-Frankenberg arbeitslos gemeldet, 23 mehr als im Vormonat und 551 weniger als im Vorjahresmonat. Das entspricht einem Plus von 0,8 Prozent und einem Minus von 15,3 Prozent. Die aktuelle Quote ist 3,5 Prozent, 3,5 Prozent waren es auch im November und 4,2 Prozent im Dezember 2016 gewesen.

Korbach mit Bad Wildungen
1479 Menschen ohne Arbeit waren im Dezember in Korbach und Bad Wildungen registriert. Das sind 5 mehr (plus 0,3 Prozent) als im November und 242 weniger (minus 14,1 Prozent) als im Dezember 2016. Die aktuelle Quote beträgt 3,6 Prozent ebenso wie im Vormonat, während sie im Vorjahresmonat 4,3 Prozent gewesen war.

Geschäftsstelle Frankenberg
884 Arbeitslose meldet die Geschäftsstelle Frankenberg im Berichtsmonat. Das entspricht einem Zugang von 22 Personen (plus 2,6 Prozent) gegenüber dem Vormonat und einem Abgang von 205 Personen (minus 18,8 Prozent) gegenüber dem Vorjahresmonat. 3,1 Prozent lautet die Quote im Dezember, 3,0 Prozent waren es im November und 3,8 Prozent im Dezember 2016 gewesen.

Geschäftsstelle Bad Arolsen
690 Menschen ohne Beschäftigung sind in der Geschäftsstelle Bad Arolsen aktuell erfasst. Im Vergleich zu November sind das 4 weniger (minus 0,6 Prozent), im Vergleich zu Dezember 2016 sind es 104 weniger (minus 13,1 Prozent). Die aktuelle Arbeitslosenquote beträgt hier 3,9 Prozent, im Vormonat waren es ebenfalls 3,9 Prozent und im Vorjahresmonat 4,5 Prozent gewesen.

Landkreis Schwalm-Eder
3554 Personen waren im Berichtsmonat im Landkreis Schwalm-Eder arbeitslos registriert, 87 mehr als im Vormonat und 797 weniger als im Vorjahresmonat. Das entspricht einer Veränderung um plus 2,5 und minus 18,3 Prozent. 3,6 Prozent ist die aktuelle Arbeitslosenquote – unverändert zu November – und im Dezember 2016 waren es 4,5 Prozent gewesen.

Geschäftsstelle Fritzlar-Homberg
1645 Arbeitslose waren im Dezember in der Geschäftsstelle Fritzlar-Homberg erfasst. Das sind 55 mehr (plus 3,5 Prozent) als im Vormonat und 417 weniger (minus 20,2 Prozent) als im Vorjahresmonat. 3,6 Prozent lautet die aktuelle Quote, im November waren es 3,5 Prozent und im Dezember 2016 4,5 Prozent gewesen.

Geschäftsstelle Melsungen
Im Bereich der Geschäftsstelle Melsungen ist die Arbeitslosigkeit gestiegen. 949 Personen sind hier im Dezember arbeitslos gemeldet, 38 mehr (plus 4,2 Prozent) als im Vormonat und 90 weniger (minus 8,7 Prozent) im Jahresvergleich. Mit 3,8 Prozent meldet sich hier die Quote, 3,6 Prozent waren es im November und 4,2 Prozent im Dezember 2016 gewesen.

Geschäftsstelle Schwalmstadt
960 Menschen auf Jobsuche zeigt die Statistik für die Geschäftsstelle Schwalmstadt, 6 weniger (minus 0,6 Prozent) als vor vier Wochen und 290 weniger (minus 23,2 Prozent) als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote beträgt 3,6 Prozent – ebenso wie im November – , 4,8 Prozent waren es im Dezember 2016 gewesen. (red)



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