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Asklepios präsentiert Modell des Melsunger Klinikneubaus

Inbetriebnahme des 155-Betten-Hauses Anfang 2020 geplant

Sie stellten das Modell des Klinikneubaus vor. Von links: Sparkassen-Direktor Ingo Lange, Volker Wagner (Vorsitzender des Fördervereins), Klinikgeschäftsführerin Dr. Dagmar Federwisch, Melsungens Bürgermeister Markus Boucsein, Chefarzt Dr. Gunther Claus, Bauunternehmer Stefan Sippel und Andrej Usbeck, Technischer Leiter der Asklepios Kliniken Schwalm-Eder. Foto: Klein

Sie stellten das Modell des Klinikneubaus vor. Von links: Sparkassen-Direktor Ingo Lange, Volker Wagner (Vorsitzender des Fördervereins), Klinikgeschäftsführerin Dr. Dagmar Federwisch, Melsungens Bürgermeister Markus Boucsein, Chefarzt Dr. Gunther Claus, Bauunternehmer Stefan Sippel und Andrej Usbeck, Technischer Leiter der Asklepios Kliniken Schwalm-Eder. Foto: Klein

Melsungen. Die Asklepios-Kliniken Schwalm-Eder präsentieren im Foyer des Beratungs-Centers der Sparkasse Schwalm-Eder in Melsungen ein Modell des Krankenhaus-Neubaus. „Wir freuen uns darüber, dass sich die Bevölkerung an einem stark frequentierten Ort einen ersten Eindruck von der Außenansicht des Klinikums verschaffen kann. Ermöglicht wird uns dies von Sparkassen-Direktor Ingo Lange, bei dem wir uns ganz herzlich dafür bedanken“, erklärte Klinikgeschäftsführerin Dr. Dagmar Federwisch.

Bis voraussichtlich Ende März wird das Modell im Maßstab 1:100 im Sparkassen-Beratungs-Center zu sehen sein, danach zieht es in das Foyer des Klinikums Melsungen um. Die Zeichen für den baldigen Start des Neubaus bezeichnete Kay Lotz, Projektmanager des Asklepios Konzernbereichs-Bau, als „sehr gut“. Vor Weihnachten sei mit Probebohrungen auf dem Gelände begonnen worden. „Einige Auswertungen der Bohrkerne laufen noch, aber die bereits vorliegenden Ergebnisse haben keinerlei Hinweise auf mögliche Bodenbelastungen ergeben.“ Kay Lotz geht davon aus, dass die vorbereitenden Maßnahmen Anfang Februar abgeschlossen sein werden. „Ende Januar läuft unsere Ausschreibungsfrist ab. Wenn die verschiedenen Gewerke vergeben sind, steht als nächstes das Errichten der Spundwände auf dem Programm.“

Asklepios investiert aus Eigenmitteln mehr als 21 Millionen Euro in den Klinikneubau. Das Land fördert das Projekt mit weiteren 15 Million Euro. „Summa summarum gehen wir von etwa 36 Millionen Euro aus“, erläuterte Klinikgeschäftsführerin Dr. Dagmar Federwisch. Mit dem Abschluss der Bauarbeiten rechnet Asklepios Ende 2019. „Die Inbetriebnahme der Klinik mit 155 Betten ist Anfang 2020 anvisiert.“ Bei den Planungen sei besonderer Wert auf Funktionalität und kurze Wege gelegt worden.

Dr. Gunther Claus, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, erklärte: „Im Erdgeschoss des dreistöckigen Gebäudes werden sämtliche Funktionsbereiche untergebracht. Dazu zählen unterschiedliche Räume für beispielsweise EKG-Untersuchungen und Endoskopien, zwei Operationssäle und ein zentraler Aufwachraum. Dort werden auch unsere Therapieräume und die Röntgenabteilung eingerichtet.“ Neben den bereits etablierten Abteilungen Chirurgie, Innere und Geriatrie, wird das medizinische Versorgungsangebot im neuen Klinikum mit 50 Betten für psychiatrische Patienten erweitert.

„Durch die Aufstockung des Bettenangebotes und der Einrichtung der neuen Abteilung werden etwa 75 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen. Darüber hinaus sicher wir mit dem Klinikneubau auf lange Sicht die wohnortnahe medizinische Grund- und Regelversorgung der in der Region lebenden Menschen“, sagte Dr. Federwisch. (red)



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