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MT gewinnt „kleinen Bruder“ des SALMING-Cup

Youngster Dimitri Ignatow, mit vier Treffern zweitbester Torschütze im MT-Team. Foto: Alibek Käsler

Youngster Dimitri Ignatow, mit vier Treffern zweitbester Torschütze im MT-Team. Foto: Alibek Käsler

Verl/Melsungen. Zur Titelverteidigung beim SALMING Cup hat es zwar nicht gereicht, dafür aber gewann Handball-Bundesligist MT Melsungen mit dem Sportlife Cup den keinen Bruder des zum zweiten Mal im ostwestfälischen Verl ausgetragenen internationalen Turniers. Im Endspiel am Sonntagmittag besiegten die um etliche Stammspieler dezimierten Nordhessen den schleswig-holsteinischen Zweitligisten VfL Lübeck-Schwartau mit 27:22 (13:11). Beste MT-Torschützen waren Kapitän Michael Müller (5), Philipp Müller und Nachwuchsspieler Dimitri Ignatow (beide jeweils 4).

Durch die 33:38-Auftaktniederlage am Freitag gegen den schwedischen Erstligisten Hammarby im SALMING CUP rutschte Titelverteidiger MT Melsungen in das Turnier um den Sportlife Cup. Dort traf das in Abwesenheit von Chefcoach Michael Roth (Spielbeobachtung bei der EM in Kroatien) von Co-Trainer Heiko Grimm betreute Team auf Ligarivale TuS N-Lübbecke und Zweitligist VfL Lübeck-Schwartau. Nach dem knappen 27:26-Erfolg am Samstag über die Ostwestfalen siegten die Rotweissen am Sonntag gegen die Schleswig-Holsteiner nach einer Zwei-Tore-Führung zur Halbzeit am Ende mit 27:22.

“Auch wenn wir auf wichtige Stammspieler verzichten mussten, war diese Turnierteilnahme weitaus mehr als eine bloße Bewegungstherapie”, stellt Heiko Grimm klar. Der MT-Co-Trainer weiter: “Das waren relativ kurz nach einem anspruchsvollen Trainingslager drei anstrengende Spiele im Wettkampfmodus. So etwas kann man nicht im Training simulieren. Hier bot sich die Gelegenheit für einige Spieler, die sonst mitunter an zweiter Stelle stehen, sich weiter zu empfehlen. Auch Youngster wie Dimitri und Fin konnten sich unter Wettkampfbedingungen zeigen. Im Angriff haben wir bereits einige taktische Elemente einfließen lassen. In den nächsten Trainingseinheiten und Testspielen wird es darum gehen, dies unter Einbeziehung aller Spieler zu intensivieren, um so bis zum Saisonspiel gegen Leipzig optimal vorbereitet zu sein”.

Nach dem freien Montag nimmt das MT-Team am Dienstag wieder den normalen Trainingsrhythmus auf. Den EM-Teilnehmern Julius Kühn, Tobias Reichmann, Finn Lemke und Marino Maric wurde noch etwas Regenerationszeit zugestanden, sie werden am Donnerstag ins Training einsteigen. Nebojsa Simic, der ebenfalls im EM-Einsatz war, kehrte ja schon früher zurück, da Montenegro bereits nach der Vorrunde ausgeschieden war.

Im Rahmen der Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte der DKB Handball-Bundesliga, die für die MT am 11. Februar um 15:00 Uhr mit dem Heimspielknüller gegen den SC DHfK Leipzig beginnt (es gibt noch Tickets im Vorverkauf!), absolvieren die Nordhessen noch drei weitere, nicht-öffentliche Testspiele. Am 31. Januar empfängt das Roth Team Zweitligiste Eintracht Hildesheim, am 4. Februar gehts zum Zweitligisten Rimparer Wölfe und tags darauf folgt in Hildesheim das “Rückspiel” gegen die Niedersachsen.

Beim Sportlife Cup standen gegen Lübeck-Schwartau im MT-Aufgebot: Sjöstrand, Simic – Golla 3, Ignatow 4, Mikkelsen, Danner 2, P. Müller 4, Boomhouwer, Schneider 3, Allendorf 3, M. Müller 5, Haenen 1, Backs 2, Langhans. (Bernd Kaiser)



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