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Große Resonanz bei Wanderung „Rund um den Wilsberg“

Wanderung „Rund um den Wilsberg“. Foto: nh

Wanderung „Rund um den Wilsberg“. Foto: nh

Schwarzenborn. Mehr als 100 Wanderer waren am 29. April 2018 auf das Knüllköpfchen gekommen, um rund um den Wilsberg zu wandern. Wolfgang Imberger, Hauptwanderwart des Knüllgebirgsvereins, freute sich ebenso wie Jürgen Liebermann, Bürgermeister der Stadt Schwarzenborn, und Heidrun Englisch vom Rotkäppchenland über das große Interesse an der Gemeinschaftswanderung. Nach kurzen Grußworten folgt eine ebenfalls kurze Version des Märchen „Rotkäppchen“, dargeboten von Heidrun Englisch mit einer wandelbaren Märchenpuppe.

Der Wilsberg liegt im ehemaligen Militärgebiet, wird vom Bundesforst verwaltet und wurde erstmal auf geführten Wanderungen vorgestellt. Die Wanderer konnten zwischen zwei unterschiedlich langen Touren wählen. Beide Rundwanderungen führten vom Wanderparkplatz unterhalb des Knüllköpfchens zum Schwarzenbörner Teich und dann im mehr oder weniger großem Bogen rund um den Wilsberg und über die Efze-Quelle zurück zum Ausgangspunkt. Bei den geführten Touren konnten die Wanderer auch Bereiche des Standortübungsplatzes Schwarzenborn kennenlernen, die sonst nicht betreten werden dürfen.

Revierförster Werner Rocke, der die größte Gruppe Wanderer führte, konnte nicht nur Interessantes über die Tier-und Pflanzenwelt am Knüll berichten, sondern auch über die Nutzung und Geschichte der Flächen auf oder am Rande des  Standortübungsplatzes. Durch die militärische Nutzung des Wilsbergs konnte sich ein alter Baumbestand bilden, der wiederum für die Tierwelt besonders wertvoll ist. Da einige Wege wegen Windbruches nicht passierbar waren, wurde aus der geplante 11,5 Kilometer Tour leicht eine 12,5 Kilometer Wanderung.Länger als geplant, nämlich knapp 10 Kilometer lang, wurde auch die kürzere Rundwanderung. Aber die Teilnehmer wurden unterwegs gut unterhalten und so machte ihnen auch der leichte Regen, der mittags einsetzte, nicht viel aus.

Bürgermeister Jürgen Liebermann wusste einiges zur Geschichte des Bundeswehrstandortes Schwarzenborn und über die Schwarzenbörner Streiche zu erzählen. Jetzt wissen alle, die mitgewandert sind,  wie der Schwarzenbörner Teich entstanden ist. Welche Berge und Landschaften in der Ferne zu sehen waren, wusste wiederum der Wanderwart des Knüllgebirgsvereins, Wolfgang Limmeroth.Wandern und Fitness standen bei der Gesundheitswanderung im Mittelpunkt, die Wolfgang Imberger leitete. Die Wanderstrecke war kürzer, dafür wurde die Gesundheit durch gezielte Übungen gefördert.

Und zum Abschluss konnte man sich an der Knülljause Bratwurst und Steaks vom Grill schmecken lassen und ein kühles Getränk in der Sonne genießen. Wahlweise konnten die Wanderer auch zum Büfett ins Boglerhaus einkehren. (red)



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