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FWG Schwalm-Eder warnt vor drohender Altersarmut

Christa Strohm. Foto: nh

Christa Strohm. Foto: nh

Schwalm-Eder. „Immer mehr Bezieher von gesetzlichen Renten, vor allem Frauen, müssen nach einem langen Arbeitsleben mit geringen Renten auskommen oder erhalten zusätzlich eine staatliche Grundsicherung, damit sie ihre Existenz sichern können. Und das Rentenniveau soll in den nächsten Jahren sogar noch weiter sinken. Die Altersarmut wird dadurch zu einem ernsthaften gesellschaftlichen Problem. Viele alte oder kranke Menschen, die nicht mehr selbst für ihr Einkommen sorgen können, sind dadurch auf die Hilfe der Gesellschaft und damit der Politik angewiesen. Der Staat ist aufgerufen“, so die sozialpolitische Sprecherin der FWG Schwalm-Eder, Christa Strohm, hier helfend einzugreifen.

Das Rentenniveau von zur Zeit 47,9 Przent dürfe nicht bis zum Jahre 2030 auf 44,3 Prozent abgesenkt werden. Für viele Menschen sei die gesetzliche Rente immer noch die einzige Altersvorsorge. Erst wenn die ersten Rentenhochrechnungen der Rentenversicherung eintreffen offenbare sich für viele die lückenhafte Altersvorsorge, doch dann sei es meistens zu spät. Altersrenten von weniger als 1. 000 Eurofür eine volle Lebensarbeitszeit seien keine Ausnahme. So lag der
durchschnittliche Zahlbetrag der Versichertenrenten am 1. Juli 2014 bei 1.061 Euro (Männer) beziehungsweise 770 Euro (Frauen) in den alten Bundesländern. Von dieser Bevölkerungsgruppe eigene private Vorsorge zu fördern verkenne deren Situation völlig.

Die FWG fordert daher staatliche Hilfen, damit das Rentenniveau nicht weiter sinkt. Auch die Erwerbsminderungsrenten seien zu stärken. Die Versicherten, die in Folge von Krankheit oder Unfall auf Dauer erwerbsgemindert sind erhalten einen lebenslangen Abschlag von ihrer Rente. Sie erfahren dadurch zusätzlich zu ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigung auch noch finanzielle Nachteile. Die FWG Schwalm-Eder fordert: „Dieser Abschlag muss entfallen.“

„Die derzeit gute wirtschaftliche Lage in Deutschland muss genutzt werden, um die Rente für die betroffene Klientel zu stärken. Es ist Zeit für einen Kurswechsel. Die Menschen in unserem Land müssen wieder auf die staatliche Rente vertrauen können. Sie haben es sich über ihr langes Arbeitsleben verdient“, so Christa Strohm. (red)



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