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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 13. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Genossen machen online Tempo

Siegfried Richter, Sigrid Schönhut, Hannelore Jacob, Harald Jacob, Dieter Fischer (v. li.). Foto: nh

Holzhausen. Der Ortsverbandsvorsitzende Dieter Fischer und die AsF Vorsitzende Marga Fischer berichteten zunächst über die Aktivitäten im vergangenen Jahr. Die Ehrungen für jahrzehntelange Mitgliedschaft in der SPD würdigte der Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft SPD 60 plus Hessen Nord und Referent des Abends Siegfried Richter.

Fortschreitende Digitalisierung

So konnte er Helmut Muraschka für 50 Jahre, Hannelore und Harald Jacob für 40 Jahre und Sigrid Schönhut für 10 Jahre Mitgliedschaft Dank und Anerkennung aussprechen. Er überreichte die Ehrenurkunde der Bundesvorsitzenden Andrea Nahles und Dieter Fischer Präsente vom Ortsverein. Helmut Muraschka konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen.

Richter hob die Aktivitäten des Ortsvereins, besonders die regelmäßigen Treffen, die das so wichtige „Heimatgefühl“ innerhalb der SPD erhalten beziehungsweise stärken sollen, positiv hervor. In seinem Referat zu dem Thema: „Wie die fortschreitende Digitalisierung unser Leben verändert“ betonte Richter besonders die Schnelligkeit und Dramatik der Veränderungen. Ein schnelles Internet sei heute genauso erforderlich wie die Daseinsvorsorge mit Wasser und Strom. Hier habe Deutschland einen erheblichen Nachholbedarf. Insgesamt bestehe für die Politik auf allen Ebenen eine besondere Herausforderung, um ihrer Verantwortung gerecht zu werden so zum Beispiel in der Arbeitswelt, wo viele Arbeitsplätze wegfallen und nur teilweise durch neue ersetzt werden können.

Gefahr für die Sozialsysteme

Auch den Gefahren für die Sozialsysteme infolge der Wertschöpfungsverlagerung von Arbeitnehmern auf Algorithmen und Roboter müsse man durch vernünftige Regelungen begegnen. Für den Bereich der Medizin hob Richter besonders die derzeitigen und zu erwartenden Veränderungen in Diagnose und Therapie durch neue Möglichkeiten hervor. So gebe es bereits erfolgsversprechende Ansätze, wo beispielsweise durch Crispr-Technologie (Gen-Schere) bereits bei Mäusen eine Form der Taubheit behoben werden könne. Abschließend wies Richter auf den Ausspruch von Stephen W. Hawking hin, der da lautet: „Die Erschaffung der künstlichen Intelligenz wäre nichts anderes als das größte Ereignis der Menschheitsgeschichte. Es könnte aber auch das letzte sein, wenn wir nicht lernen die Risiken zu berücksichtigen“. (red)



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