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GL-Fraktion: Probleme wachsen mit Kita-Anbau

Lothar Kothe. Foto: nh

Lothar Kothe. Foto: nh

Malsfeld. Das Angebot der bereitgestellten Kita-Plätze in der Gemeinde Malsfeld gehört zweifelsfrei zu den besten im Schwalm-Eder-Kreis. Das wurde auch in der Vergangenheit von allen politisch verantwortlichen Gruppen in der Gemeinde so beschlossen und getragen.

Kapazitäten stoßen an Grenzen

Durch die weiterhin hohe Nachfrage nach Betreuungsplätzen, die maßgeblich auch durch die Vorgaben des Gesetzgebers beeinflusst wurde, stoßen die bestehenden Kapazitäten jedoch an die Grenzen. Zu dem am 21. Juni in der Gemeindevertretung beschlossen An- und Umbau am bisherigen Standort vertritt die Gemeinschaftsliste jedoch eine andere Position.

Größter Kita-Standort im Landkreis

Die GL hatte gefordert den Neubau einer Kita in Beiseförth ernsthaft zu prüfen, anstelle einer Erweiterung am Malsfelder Standort vorzunehmen. Diesen Antrag lehnte das Parlament jedoch mit 13 gegen 7 Stimmen bei einer Enthaltung ab.
Für einen Neubau in Beiseförth spricht laut GL die wesentliche Begründung in der dann erreichten Betreuungszahl von über 150 Kindern. Damit wird in Malsfeld der größte Kita-Standort im Schwalm-Eder-Kreis entstehen.

Lothar Kothe, Fraktionsvorsitzender der GL sagt dazu: „Mit der Größe einer Kindertagestätte steigen eher die Probleme als die Qualität der Kinderbetreuung. Andere Kommunen setzen dagegen auf kleinere und überschaubarere Einheiten.“ Die GL sieht die Gefahr, dass die Kinder in einer solch großen Einheit eher die Orientierung auf Themen und Bezugspersonen verlieren.

GL-Fraktion bevorzugt Neubau in Beiseförth

Die GL bevorzugt weiterhin einen Neubau für bis zu drei Gruppen in Beiseförth. Dieser könnte in einer zeitgemäßen modularen Bauweise erfolgen, die auch zukünftig flexibel erweiterbar ist oder auch bei rückläufigen Nachfragezahlen nach Kita-Plätzen andere Nutzungen ermöglicht. Gleichzeitig könnte ein Neubau nach dem Stand modernster Energieeffizienz errichtet werden, was bei einem Erweiterungsbau nur sehr eingeschränkt möglich ist.

Mit einen zusätzlichen Standort in Beiseförth könnte zudem für einen erheblichen Teil der Kinder und Eltern kürzere Wege zur Kita ermöglicht werden. Eine Kooperation mit der Firma Dr. Schumacher GmbH in Beiseförth, als Firmen-Kita, könnte eine zusätzliche Optimierung ermöglichen.

Belastungen durch Baustelle und Satelliten-Eltern

Unabhängig von dem vorgeschlagenen Neubau einer Kita-Einrichtung in Beiseförth sieht die GL auch die Notwendigkeit am bisherigen Standort in Malsfeld notwendige Sanierungs- und Renovierungsarbeiten durchzuführen. Ein Teil der Umgestaltungskosten hätte aber bei einem Neubau in Beiseförth entfallen können.

Die Entscheidung für den Kindergartenanbau in Malsfeld wird während der länger andauernden Bau- und Renovierungsarbeiten aus Sicht der Gemeinschaftsliste zu erheblichen Belastungen für den laufenden Kindergartenbetrieb führen. Hinzu kommt ein zukünftiges verstärktes Verkehrsaufkommen vor dem Kindergarten durch Eltern, die ihre Kinder mit privaten Fahrzeugen bringen und abholen. (red)



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