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Mountainbike-Transalp: Damm / Vesel auf Rang vier

Mit dem Mountainbike im transalpinen Rennkurs. Foto: Damm | nh

Mit dem Mountainbike im transalpinen Rennkurs. Foto: Damm | nh

Melsungen. Mit Platz drei auf der Abschlussetappe nach Arco krönte der Edermünder Thorsten Damm (Team Scott/Fahrradladen Gudensberg) von der MT Melsungen seine starke Leistung bei der diesjährigen Transalp, dem renommierten Mountainbike-Etappenrennen über die Alpen.

Vorbereitung alles andere als optimal

Nach sieben schweren Etappen von Imst über Nauders, Livigno, Bormio, Ponte di Legno, Pellinzzano und Roncone nach Arco an den Gardasee mit insgesamt mehr als 18.000 Höhenmetern und 500 km belegte er mit seinem Partner, dem Slowenen Peter Vesel in der Masterwertung den 4. Gesamtrang. Insgesamt brauchten sie 27:41 Std. für die Gesamtstrecke. Es siegten die Schweizer Claudius Thommen und Thomas Girardi.

Thorsten Damm und Peter Vesel haben sich im transalpinen Rennen den 4. Rang gesichert. Foto: Damm | nh

Thorsten Damm und Peter Vesel haben sich im transalpinen Rennen den 4. Rang gesichert. Foto: Damm | nh

Damm und Vesel waren in der Klasse Grand Masters als Titelverteidiger an den Start gegangen. „Allerdings“, so Damm bereits vor dem Etappenrennen, „lief durch Krankheit und Verletzung die Vorbereitung auf diesen Saisonhöhepunkt alles andere als optimal.“ Hinzu kam, dass die Grand Masters in diesem Jahr mit vielen Exprofis extrem stark besetzt war. „Unser Ziel war es, sich von Tag zu Tag zu steigern und ab Mitte der Tour ums Podium zu kämpfen“ (Damm)

Alle Kraft für die Schlussetappe

Nach eher verhaltenem Beginn auf den ersten Etappen, konnten Damm und Vesel auf der 5. Etappe von Ponte di Legno nach Pellinzzano ihr Tempo steigern und erstmals das österreichische Topteam Heinz Zörweg und Anton Warter auf Platz 4 verweisen. Auf der 6. und vorletzten Etappe fuhren die beiden etwas verhaltener um auf der Prestige-Schlussetappe mit Ziel in Arco noch einmal alles zu geben und das Podium zu erreichen.

Endlich den Gardasee vor Augen

Am letzten langen Anstieg dieser Etappe konnten sie einen Vorsprung von fünf Minuten herausfahren. Ihnen war klar, dass sie ein Polster für die lange Abfahrt brauchten, weil die Österreicher bergab alles riskierten. Das gelang ihnen schließlich trotz eines Defektes von Vesel mit zwei gebrochenen Speichen im Hinterrad und der Angst, das Rad könnte komplett brechen. „Doch dann endlich“, so Damm, „hatten wir den Gardasee vor Augen, hatten es geschafft, den dritten Etappenplatz ins Ziel zu retten und Rang vier in der Gesamtwertung zu sichern.“ (red)



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