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Starkes Dorf: Die Haspel ist dabei

Europastaatssekretär Mark Weinmeister übergibt den Förderbescheid an Carl Gideon (2. v. re.) vom Verein „Die Haspel“. Zu den Gratulanten gehört auch Melsungens Bürgermeister Markus Boucsein (2. v. li.) Foto: nh

Europastaatssekretär Mark Weinmeister übergibt den Förderbescheid an Carl Gideon (2. v. re.) vom Verein „Die Haspel“. Zu den Gratulanten gehört auch Melsungens Bürgermeister Markus Boucsein (2. v. li.) Foto: nh

Melsungen. Der hessische Europastaatssekretär Mark Weinmeister hat am Montag einen Förderbescheid aus dem Programm „Starkes Dorf – Wir machen mit!“ an die Verantwortlichen des Melsunger Jugendtreffs „Die Haspel“ übergeben. Der Verein erhält 3.488 Euro, um die Außenanlagen des Jugendtreffs im Stadtteil Röhrenfurth zu verschönern und den Zaun um das Gelände zu erneuern. 

Eigeninitiative steht im Mittelpunkt

„Mit unserem Programm ,Starkes Dorf‘ fördern wir unteranderem gezielt Projekte, die die Attraktivität des ländlichen Raums steigern. Im Mittelpunkt steht dabei die Eigeninitiative der Menschen. Viele Projekte gerade auf dem Land wären ohne sie nicht möglich“, sagte Staatssekretär Weinmeister bei der Übergabe des Bescheids. Der Jugendclub in Röhrenfurth sei dafür ein gutes Beispiel. Er diene den Jugendlichen in dem 1.200-Einwohner-Ort als Anlaufpunkt und werde von ihnen selbst verwaltet. Teil der Selbstverwaltung sei aber auch die Pflicht zu Pflege des Geländes. „Ich freue mich, dass wir als Hessische Landesregierung hier eine finanzielle Unterstützung leisten können“, betonte Weinmeister.

Gute Resonanz auf das Förderprogramm

Die Landesregierung hat die Förderung der ländlichen Regionen zu einem Schwerpunkt ihrer Arbeit gemacht und investiert dafür in den Jahren 2018 und 2019 insgesamt rund 1,8 Milliarden Euro Landesmittel. Ein Baustein ist das Programm „Starkes Dorf – Wir machen mit!“. Fördermittel stehen bereit, damit Vereine, Verbände und Freiwilligenagenturen, aber auch gemeinnützige Organisationen und private Initiativen die Ortskerne in ihren Kommunen aktivieren und verschönern können.

Unterstützt werden Projekte mit einer Summe von 1.000 Euro bis maximal 5.000 Euro. Das kann zum Beispiel die Gestaltung einer öffentlichen Anlage oder Begegnungsstätte sein, aber auch das Errichten eines Spielplatzes. Die Resonanz auf das Programm ist bisher sehr gut. „Damit fördern wir den gesellschaftlichen Zusammenhalt eines Dorfes oder Ortsteils, unterstützen das Miteinander der Generationen und verbessern die Lebensqualität dörflicher Zentren“, betonte Staatssekretär Mark Weinmeister.

Hintergrund

Mit der Offensive „Land hat Zukunft“ intensiviert die Landesregierung ihre Anstrengungen, um die ländlichen Regionen für die Zukunft zu stärken. Sie setzt hierfür 2018 und 2019 rund 1,8 Milliarden Euro Landesmittel ein. Gefördert werden beispielsweise Bürgerbusse zur Sicherung der Mobilität mit je 1,25 Millionen Euro pro Jahr oder Pilotprojekte zur Aktivierung von Flächen in Innenlagen, um aufgegebene Gebäude und Leerstände zu vermeiden. Auch der Ausbau freier WLAN-Hotspots in ländlichen Kommunen mit einer Summe von jährlich einer Million Euro wird unterstützt, genauso wie die medizinische Versorgung. Für das Modell „Gemeindeschwester 2.0“ stehen 3,7 Millionen Euro bereit. Die Neubesetzung von Landarztstellen fördert die Landesregierung mit einer Million Euro. Hinzu kommt eine Ergänzung der medizinischen Versorgung durch Telemedizin-Projekte.

Mehr zur Offensive „Land hat Zukunft – Heimat Hessen“ steht im Internet unter https://landhatzukunft.hessen.de.



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