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Hephata plant neues Wohnquartier

Vorentwurf: So könnte das neue Wohnquartier „Am Alten Feld“ aussehen. Der Hephata-Vorstand beabsichtigt damit eine Entwicklung des Stammgeländes „von außen nach innen“. Schon im nächsten Jahr könnten die insgesamt 23 Bauplätze für Ein- und Mehrfamilienhäuser erschlossen werden. Skizze: nh

Vorentwurf: So könnte das neue Wohnquartier „Am Alten Feld“ aussehen. Der Hephata-Vorstand beabsichtigt damit eine Entwicklung des Stammgeländes „von außen nach innen“. Schon im nächsten Jahr könnten die insgesamt 23 Bauplätze für Ein- und Mehrfamilienhäuser erschlossen werden. Skizze: nh

Treysa. Insgesamt 21 Bauplätze für Ein- und Mehrfamilienhäuser sowie zwei Flächen für innovative Wohnformen beabsichtigt die Hephata Diakonie zwischen der Sachsenhäuser Straße und der Heinrich-Wiegand-Straße zu entwickeln. Ein entsprechendes städtebauliches Konzept war diese Woche Thema im Bauausschuss und wird es heute im Stadtparlament der Stadt Schwalmstadt.

Schaffung  von barrierefreiem Wohnraum

„Dass es auch im ländlichen Raum und gerade in einem Mittelzentrum wie Schwalmstadt den Bedarf nach Wohnraum gibt, beschäftigt uns als übergreifendes Thema bereits seit einiger Zeit“, berichtet Hephata-Vorstandssprecher Maik Dietrich-Gibhardt – jüngst beispielweise auch beim Forum Diakonische Kirche. „Gerade die Schaffung von barrierefreiem Wohnraum ist für uns als Träger von Hilfen für Menschen mit Behinderung insgesamt ein wesentliches handlungsleitendes Ziel“, betont Dietrich-Gibhardt.

Gemeinsam leben im Alter

Deshalb sind in dem städtebaulichen Konzept, das Hephata in Abstimmung mit der Stadt Schwalmstadt auf den Weg gebracht hat, neben 21 Parzellen für Ein- und Mehrfamilienhäuser auch zwei Flächen für neue Wohnformen vorgesehen. An einem dieser beiden Areale ist der Verein „Gemeinsam Leben im Alter“ interessiert, der dort ein Seniorenwohnprojekt umsetzen will. Das zweite Grundstück könnte sich für ein inklusives Wohnprojekt der Hephata Diakonie anbieten. Insgesamt beträgt die Fläche der neu entstehenden Baugrundstücke nach Abzug von Flächen für Straßen, Fußwege und öffentliche Bepflanzung etwas mehr als 19.000 Quadratmeter.

Heute Abend Änderung des Bebauungsplanes

Um die Grundlage für die weitere Bearbeitung dieser Vorplanungen zu schaffen, muss das bisher als „Sondernutzungsgebiet Hephata“ ausgewiesene Areal in ein Wohngebiet umgewidmet werden. Dafür ist die Aufstellung und Genehmigung eines neuen Bebauungsplanes notwendig. Am Dienstag befasste sich damit der Bauausschuss des Stadtparlaments. Als kaufmännischer Vorstand der Hephata Diakonie hat Klaus Dieter Horchem an dieser Sitzung teilgenommen und für Fragen zur Verfügung gestanden. Im Stadtparlament steht das Thema am heutigen Donnerstag auf der Tagesordnung.

Für die Umsetzung der Pläne formuliert Horchem einen ehrgeizigen Zeitplan: „Wir hoffen, dass wir die Grundstücke schon im nächsten Jahr erschließen können, so dass eine Bebauung der der ersten Parzellen im Idealfall schon im Herbst 2019 möglich wird. Der Bedarf an Baugrundstücken ist immerhin gegeben.“ Nach den aktuellen Kalkulationen wird sich der Quadratmeter-Preis für die fertig erschlossenen Baugrundstücke an den Preisen für die Grundstücke im Wohnbaugebiet „Metze II“ orientieren.

Hephata als Stadtteil „vom Rand aus nach innen“

„Durch das neue Wohnquartier versprechen wir uns auch eine Belebung des Hephata-Stammgeländes, das sich gleich gegenüber auf der anderen Seite der Sachsenhäuser Straße befindet“, betont Dietrich-Gibhardt. In den vergangenen Jahren hat sich die Hephata Diakonie intensiv bemüht, dort frei gewordene ehemalige Wohneinrichtungen an neue Nutzer zu vermieten. Bislang haben sich so unter anderem eine Praxis für Ergotherapie sowie eine Praxis für Kinder- und Jugendpsychiatrie angesiedelt.

„Perspektivisch wünschen wir uns, dass das Hephata-Stammgelände auch durch das neu geplante Quartier „Am Alten Feld“ weiter an Attraktivität gewinnt, so dass die Gebäude und Grundstücke im Kern der Hephata Diakonie in Zukunft auch für Wohnzwecke interessanter werden.“ Mit dem neuen Quartier entwickle sich Hephata als Stadtteil also vom Rand ausgehend nach innen, erklärt der Hephata-Vorstand.

(red)



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