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Kuntschik zündet die Rakete

Während andere noch um die Plätze kämpfen, kann Roman Kuntschik (vorn) schon die „Beine hochnehmen“. Foto: nh

Während andere noch um die Plätze kämpfen, kann Roman Kuntschik (vorn) schon die „Beine hochnehmen“. Foto: nh

Melsungen / Melle. Jetzt ist Roman Kuntschik wieder da, wo er bis 2014 regelmäßig stand: Ganz oben auf dem Podest. Nach drei durchwachsenen Jahren ohne Sieg hat der Top-Sprinter des Melsunger Regio Teams, nun endlich wieder bei einem Kriterium der ABC-Klasse zugeschlagen. Beim Großen Preis „Zentrale Autoglas“ in Melle, einem Kriterium über 50 Runden mit insgesamt 62,5 Kilometer, konnte Kuntschik seine ganze Stärke ausspielen und siegte mit toller Unterstützung durch sein Team.

Starke Teamleistung der Melsunger

Dass seine Form stimmt konnte er bereits wenige Tage zuvor beim letzten Rennen des Rohloffcups in Baunatal zeigen. Nun knüpfte er dort nahtlos auf der topfebenen, technisch wenig anspruchsvollen Strecke in Melle an. In nahezu jedem der zehn Wertungssprints konnte er Punkte erringen und so gewann er zum Schluss mit drei Punkten Vorsprung vor Björn Ernst vom Bike Market Team.

Möglich wurde das durch die perfekte Zusammenarbeit des gesamten Teams. Die Anfahrer Axel Hauschke und Hans Hutschenreuter bereiteten einen optimalen Sprintzug vor, so dass Kuntschik auf den letzten Metern seine ganze Endschnelligkeit ausspielen konnte. Stark arbeiteten an diesem Tag auch Falk Hepprich und Mirco Holzhauer, die immer wieder entstandene Löcher zufuhren und Ausreißversuche aus dem Feld unterbinden konnten.

„Heute haben wir ein klares Ziel erreicht, das wir zuvor abgesteckt hatten: Roman sollte ganz vorne landen. Die Zusammenarbeit hat hervorragend geklappt. Den Sieg für unser Team haben wir uns hart erkämpfen müssen“, so Teamkapitän Hauschke, der selbst noch Zwölfter wurde, nach dem Zieldurchlauf.

Ultra-Ausdauermann auf Platz 9

Beim „Großen Weinpreis“ in Ebersheim konnte der Melsunger Mattias Hofacker mit Rang neun seine erste Platzierung in dieser Saison erringen. Der Ultra-Ausdauermann der MT-Radsportler hatte in der ersten Saisonhälfte seinen Schwerpunkt auf den Triathlon gesetzt und stieg erst nach dem Ironman, den er im Juli in Roth in 9:15 Std. absolvierte, wieder in das Renngeschehen ein.

(red)



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