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Spielende Kinder legen ICE-Strecke lahm

Der Hubschrauber zur Streckenüberwachung war ebenfalls im Einsatz. Symbolfoto: © Bundespolizei

Der Hubschrauber zur Streckenüberwachung war ebenfalls im Einsatz. Symbolfoto: © Bundespolizei

Guxhagen. Wegen spielender Kinder an den Gleisen der ICE-Schnellfahrstrecke bei Guxhagen, waren gestern Abend Beamte der Bundespolizeiinspektion Kassel im Einsatz. Aufgrund der Meldung eines Lokführers sind die Beamten mit Blaulicht und Martinshorn ausgerückt, um Gefahren für die Kinder abzuwehren. Auch ein Hubschrauber der Bundespolizei war im Einsatz, um die Kinder zu suchen. 

Zahlreiche Verspätungen

Der Streckenabschnitt bei Guxhagen wurde wegen des Vorfalles rund eine Stunde gesperrt. Insgesamt verspäteten sich 19 Züge um jeweils 30 Minuten. Die Kinder wurden, trotz intensiver Suche, nicht mehr angetroffen. Gegen 20 Uhr konnte der Zugverkehr wieder rollen.

„Kinder haben kein Gespür für Gefahren an Bahnanlagen. Die Lust auf Mutproben oder andere Spiele auf Bahnanlagen, führen Kinder unter Umständen in akute Lebensgefahr!“, so Polizeisprecher Klaus Arend. Schon der generelle Aufenthalt in Gleisnähe sei für Unbefugte nicht nur verboten, sondern auch äußerst gefährlich. Beim Spielen sind Kinder meist abgelenkt. Züge können sich relativ lautlos nähern und werden daher oft erst spät bemerkt.

Kinder informieren

Eltern sollten ihre Kinder für diese Gefahren sensibilisieren. Bei Fragen zu diesem Thema können sich Interessierte unter der Tel. 0561/81616-0 an die Bundespolizeiinspektion Kassel wenden, alternativ gilt auch die kostenlose Hotline der Bundespolizei Tel.-Nr. 0800 6 888 000.

(ots | red)




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