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Digitale Raststätte für Radfahrer eröffnet

Die neue Radstätte am Radweg Deutsche Einheit wurde in Ziegenhain ihrer Bestimmung übergeben. Foto: Inden

Die neue Radstätte am Radweg Deutsche Einheit wurde in Ziegenhain ihrer Bestimmung übergeben. Foto: Inden

Ziegenhain. Heute morgen wurde am „Radweg Deutsche Einheit“ die zweite Radstätte Hessens ihrer Bestimmung übergeben. Zur Eröffnung ist der zuständige Abteilungsleiter für Mobilität, Luftverkehr und Eisenbahnwesen Bernhard Maßberg vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung als Vertreter des Fördergebers gekommen. 

„Radstätte wird Tourismus bringen“

Für den ADFC Hessen e.V. hat der Stellvertretende Vorsitzende, Bernd Dippel, an der Einweihung teilgenommen. Zudem waren weitere Tourismus-Vertreter und die lokalen Akteure der Stadt eingeladen. Bürgermeister Stefan Pinhard freute sich über die Eröffnung der Radstätte. „Radverkehr ist sicherlich ein Zukunftsthema! Die Radstätte wird weiteren Tourismus nach Schwalmstadt bringen“, so Pinhard. Ein Grund, warum die Radstätte auch nach Schwalmstadt gekommen ist, ist die geschichtsträchtige Gedenkstätte und Museum Trutzhain. Eine kleine Radroute von der Radstätte nach Trutzhain wird in Kürze auch noch besonders ausgeschildert.

Die Herstellungskosten für die Stadt belaufen sich auf einen kleinen Betrag. Etwa 8.000 Euro zur Herstellung des Tiefbaus werden aus dem Haushalt finanziert. Den Großteil haben der Bund und das Land übernommen. Die Stadt übernimmt allerdings die Unterhaltungskosten.

30 weitere Servicestationen folgen

Der „Radweg Deutsche Einheit“ ist ein Projekt der Radverkehrsförderung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Es wurde in Zusammenarbeit mit den Ländern anlässlich des 25. Jahrestags der Deutschen Einheit ins Leben gerufen. Als Servicestationen entstehen ab 2018 weitere Radstätten entlang der Strecke, die die Vielfalt und Entwicklung deutsch-deutscher Geschichte widerspiegeln.

Zum Teil ausgerüstet mit Solarzellentechnik verfügen die hoch modernen Rastplätze über kostenfreies WLAN, Elektroladeanschlüsse und bieten Zugang zu digitalen Informationen. Dank eigener Website und App stehen zu Hause und unterwegs Tools zur Tourenplanung und Streckenführung mit Navigationsfunktion zur Verfügung. Erste Prototypen der Radstätten stehen bereits am Start- und Endpunkt des Radwegs, an den Standorten des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) in Bonn und Berlin. Bis Ende 2020 sollen rund 30 weitere Radstätten gebaut werden.

Passend zum „Radweg Deutsche Einheit“ gibt es eine Website und eine App: www.radweg-deutsche-einheit.de. So können Radwanderer von Zuhause Touren planen und unterwegs die Navigation für die Streckenführung nutzen.

(red)



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