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Auch „ländliche Kunst“ ist großartig

Bei Prof. Dr. Ewald Rumpf konnten die Besucher das Entstehen von Kunst live erleben. Foto: nh

Bei Prof. Dr. Ewald Rumpf konnten die Besucher das Entstehen von Kunst live erleben. Foto: nh

Homberg. Vorigen Freitag wurde mit großem Erfolg und positiver Resonanz der 24. Homberger Künstlertreff eröffnet. Nach der Begrüßung durch Ausstellungsleiter André Grabczynski und Bürgermeister Dr. Nico Ritz konnten die Besucher ein erstaunliches Repertoire an Arbeiten der Künstlerinnen und Künstler in der Homberger Stadthalle bewundern. 

Feste Institution in der Region

Nicht nur Bürgermeister Dr. Nico Ritz erwähnte das erstaunlich hohe Niveau und Engagement dieser Veranstaltung, die über die vielen Jahre zu einer festen Institution für Homberg geworden ist und die in 2019 schließlich ihr 25-jähriges Jubiläum feiern kann.

Am gesamten Wochenende konnten die Besucher in der Stadthalle nicht nur Kunst genießen, sondern wurden auch von Highlights wie Otto Pirn am Flügel oder Werner Klier an der Gitarre verwöhnt. Die Caféteria lud an beiden Tagen zu Gesprächen bei Kaffee und Kuchen ein.

Die Kunst ist vorhanden, sie will nur gezeigt werden

Diese Kunstschau zeigte letztendlich auch, das man nicht in die großen Städte fahren, oder die Kunst von dort auf das „sogenannte Land“ holen muss. Die Kunst ist schon dort – man muss sie nur zeigen, so André Grabczynski weiter. Dazu braucht es keine Reglementierungen, keine Dachverbände oder andere Organisationen um Synergien zu bilden und Kunst zu zeigen. Kunst ist frei, sie will sich nicht unterordnen lassen. Ebenso das künstlerische Schaffen. Wäre es anders, könnten sich weder die Kuns noch der Künstler entfalten.

Diese Freiheit und das zwanglose Schaffen und Wirken haben 24 Jahre lang gezeigt, was an hochkarätiger Kunst, auch in einer ländlichen Region vorhanden ist. Der Homberger Künstlertreff muss sich nicht vor manch anderer großen Kunstschau verstecken.

Weitere erfolgreiche Projekte

Erst im vergangenen August fand erfolgreich das Kunstprojekt mit der Konzeptgruppe „DAsein“ unter der Schirmherrschaft des Museums für Sepulkralkultur in Kassel statt. Bürgermeister Dr. Nico Ritz bezeichnete diese Zusammenarbeit mit Dr. Pörschmann vom Museum als einen Ritterschlag für alle Teilnehmer dieser Konzeptgruppe. Auch dabei konnte André Grabczynski die Künstlerinnen und Künstler der Konzeptgruppe ausschließlich aus Homberg und dessen Umgebung verpflichten.

Ein weiteres gutes Beispiel für die Kraft der heimischen Künstler ist das Projekt „Changing Places“, das am 07. Oktober auf dem Homberger Marktplatz läuft. Auch dieses „Kunstprojekt zweier europäischer Partnerstädte“ zeigt, wie spannend Kunst und deren Künstlerinnen und Künstler für Homberg und seine Partnerstadt Bridgwater in England sind und dass Kunst auch länderübergreifend großartiges zustande bringen kann.

„Wie man sehen kann, lebt die Kunst und treibt stets neue Blüten, und dass dies auch in Zukunft in Homberg möglich ist, dafür wird der Homberger Kulturring mit seinem künstlerischen Leiter André Grabczynski und den vielen Künstlern gerne sorgen. Ideen und Projekte gibt es viele für die Zukunft und, soviel sei verraten, auch über die Grenzen Hombergs hinaus.

Hinweis auf den Künstlertreff 2019

Hier ein Termin zum vormerken: Der 25. Homberger Künstlertreff findet von Freitag bis Sonntag, 01.11.2019 bis 03.11.2019 in der Stadthalle Homberg statt.

(adg)



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