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Wiedersehen nach 50 Jahren

Vorne, von links: Ursula Mauch (Treysa), Gisela Weber (Frankfurt), Edith Wenzel (Frankfurt), dahinter Norbert Janke (Kassel), Uwe Parpart (Willingshausen), Günter Köhler (Bad Arolsen), Hans Rohrbach (Königsfeld) und Philippe-Guy Crosnier de Belaistre. Foto: Hephata

Vorne, von links: Ursula Mauch (Treysa), Gisela Weber (Frankfurt), Edith Wenzel (Frankfurt), dahinter Norbert Janke (Kassel), Uwe Parpart (Willingshausen), Günter Köhler (Bad Arolsen), Hans Rohrbach (Königsfeld) und Philippe-Guy Crosnier de Belaistre. Foto: Hephata

Treysa. Freudiges Wiedersehen: 50 Jahre nach ihrem Abschluss als Erzieher trafen sich sieben Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 1968 zum Klassentreffen auf dem Hephata-Campus. „Evangelische Heimerzieherschule des Hessischen Brüderhauses“ wurde die Schule damals genannt, heute Akademie für soziale Berufe der Hephata Diakonie. 

Reger Austausch über Erziehung

Dass sich nicht nur der Name der Schule, sondern auch vieles mehr im Laufe der Jahrzehnte geändert hat, erfuhren die Ehemaligen beim Rundgang über das Hephata-Gelände. Stellvertretender Akademieleiter Philippe-Guy Crosnier de Belaistre berichteten den Ehemaligen über die aktuelle Situation an der Akademie für soziale Berufe, was zu einem regen Austausch über die Erzieherausbildung damals und heute führte.

Einige der ehemaligen Klassenkameraden hatten alte Fotos und Alben mitgebracht, Uwe Parpart (Willingshausen) eine Multimediashow mit Aufnahmen aus den Jahren 1966 bis 1968 vorbereitet. „Es war nicht alles schlecht, was früher war, aber gut, dass sich auch vieles gewandelt hat“, so Ursula Mauch (Treysa).

Alles geschah unter Beobachtung

Das letzte Treffen der ehemaligen Schüler lag 40 Jahre zurück, sieben der ursprünglich 16 Absolventen waren auf Anregung von Edith Wenzel, die die Adressen gesammelt hatte, gekommen. Damals waren sie 18 oder 20 Jahre alt und gezwungen, im zur Erzieherschule gehörenden Wohnheim zu wohnen – die Männer im oberen Akademie-Gebäude, die Frauen im Elisabeth-Haus.

„Wer abends das Haus verließ, musste sich in eine Liste eintragen“, erinnerten sie sich. Die soziale Kontrolle sei manchmal hart gewesen, habe sie jedoch auch zusammengeschweißt, waren sich die Ehemaligen einig: „Wir hatten auch schöne Zeiten hier, aber alles unter Beobachtung“. Auch die Dozenten, die damals noch Lehrer hießen, wohnten auf dem Hephata-Gelände. Drei Jahre dauerte die Ausbildung zum Heimerzieher, die mit einem Anerkennungsjahr abschloss.

(red)



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