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BLE-Projekt „500 Landinitiativen“

 

Khalil Saloukha, Rani Kwifathie-Mohandes, Michael Richter und BGM Klaus Wagner (v.li). Foto: nh

Khalil Saloukha, Rani Kwifathie-Mohandes, Michael Richter und BGM Klaus Wagner (v.li). Foto: nh

Oberaula. Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) mit Sitz in Bonn ist seit einigen Monaten vielen Personen bekannt, denn das BLE-Projekt „500 Landinitiativen“ hat einige Fördermittel zur Integration von Flüchtlingen in ländlichen Kommunen auch für entsprechende Maßnahmen zur besseren und schnelleren Integration von Geflüchteten in Oberaula zur Verfügung gestellt. 

Neue Heimat gefunden

So wurden die EDV-Ausstattung eines Schulungsraumes in der örtlichen Gemeinschaftsunterkunft ebenso gefördert wie die Unterhaltung und der Betrieb eines Fahrzeuges, das insbesondere für Fahrten zu Ämtern, Ärzten und Behörden genutzt wird. Von der Förderung profitierten nun auch zwei Flüchtlinge aus Syrien, die inzwischen eine neue Heimat in Oberaula gefunden und kürzlich den Führerschein gemacht haben.

Dankbar und stolz auf ihren Führerschein sind Khalil Saloukha und Rani Kwifahtie-Mohandes. Foto: nh

Dankbar und stolz auf ihren Führerschein sind Khalil Saloukha und Rani Kwifahtie-Mohandes. Foto: nh

Die Maßnahmen wurden allesamt innerhalb der letzten 12 Monate finanziert und erfolgreich umgesetzt. Dabei stellte das BLE Fördermittel in Höhe von insgesamt 7.800 Euro zur Verfügung, teilt Bürgermeister Klaus Wagner mit.

Fördermittel und Helfer vor Ort sind wichtig

Organisiert und abgewickelt wurden die genannten Maßnahmen über den örtlichen Nachbarschaftshilfeverein „GfO – Gemeinsam für Oberaula e.V.“ der seit 2014 existiert und bereits zahlreiche Unterstützungsleistungen für Menschen, Einrichtungen und Vereine in Oberaula erbracht hat.

Ohne die Fördermittel aus Bonn und ohne das Engagement der örtlichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer wären jedoch einige Projekte nicht möglich gewesen. Bürgermeister und Vereinsvorsitzender Klaus Wagner freute sich sowohl über die Zuschüsse wie auch über den Einsatz der Ehrenamtlichen. Beispielsweise ist mit Michael Richter ein Mitglied von GfO und des Arbeitskreises Flüchtlinge der ehrenamtliche Koordinator und häufig auch Fahrer für die Einsätze des neuen Vereinsfahrzeuges.

(red)