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Damenwahl: 100 Jahre Frauenwahlrecht

 

Referentin Susanne Selbert spricht über Frauenwahlrecht und über ihre Großmutter Elisabeth Selbert, die 1949 dafür sorgte, dass der Satz „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ im Grundgesetz aufgenommen wurde. Foto: nh

Referentin Susanne Selbert spricht über Frauenwahlrecht und über ihre Großmutter Elisabeth Selbert, die 1949 dafür sorgte, dass der Satz „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ im Grundgesetz aufgenommen wurde. Foto: nh

Melsungen. Vor 100 Jahren konnten Frauen in Deutschland zum ersten Mal wählen. Anlass genug, für das Frauenbüro des Schwalm-Eder-Kreises, dieses Jubiläum öffentlich zu feiern und darauf aufmerksam zu machen, dass die Gleichberechtigung von Frauen und Männern noch lange nicht in allen Bereichen unserer Gesellschaft vollzogen ist. 

Entwicklungsschritte der Frauenrechte

Unter dem Motto „Damenwahl: frauen.macht.politik.“ wurde auch im Namen von Landrat Winfried Becker in die Stadthalle nach Melsungen eingeladen. Dieser Einladung sind 150 Interessierte gefolgt,

darunter 15 Männer. Alle Besucherinnen und Besucher wurden mit einem sehr interessanten, erkenntnis- und abwechslungsreichen Programm belohnt.

Referentin Susanne Selbert, Direktorin des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen und Enkelin der Kasselerin Elisabeth Selbert – die 1949 dafür sorgte, dass der Satz „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ im Grundgesetz aufgenommen wurde –, referierte kompetent und eindrucksvoll zu den Entwicklungsschritten der Frauenrechte in Deutschland. In ihrem Vortrag ging sie auf Fakten und Zitate ein, so auch von Willi Brand: „Die Gleichbehandlung von Frau und Mann kommt voran wie eine Schnecke auf Glatteis“!

Improvisationstheater

Im zweiten Teil des Programms unterhielt das Improvisationstheater Kassel das Publikum. Die drei Frauen nahmen spontan Situationen und Begriffe aus dem Publikum auf und banden diese sehr geschickt in gespielte Szenen ein. Auch Landrat Winfried Becker wurde auf die Bühne gebeten, wo er gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Petrich aus Edermünde eine „Einparkszene“ spielen musste. Beide brillierten auf ihre eigene Art in den zugewiesenen Rollen und hatten das begeisterte Publikum auf ihrer Seite.

Bei der Abmoderation der beiden veranstaltenden Frauenbeauftragten im Schwalm-Eder-Kreis, Bärbel Spohr und Gerlinde Eckhardt, war die Stimmung noch immer gut und ausgelassen, sodass alle Beteiligten nach einem Austausch untereinander den Nachhauseweg zufrieden und gut informiert angetreten haben.

(red)

Von links: Landrat Winfried Becker, Susanne Selbert, Bärbel Spohr, Gerlinde Eckhardt und Petra Zieprecht vom Frauenbüro des Schwalm-Eder-Kreises, sowie Erster Kreisbeigeordneter Jürgen Kaufmann. Foto: nh

Von links: Landrat Winfried Becker, Susanne Selbert, Bärbel Spohr, Gerlinde Eckhardt und Petra Zieprecht vom Frauenbüro des Schwalm-Eder-Kreises, sowie Erster Kreisbeigeordneter Jürgen Kaufmann. Foto: nh

 



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