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Wollrödern gelingt Coup gegen OMO

Wollrode / Mosheim. Von einem gelungenen Coup des TSV 1912 Wollrode gegen das Team des TSV Ost-Mosheim berichtet Handball-Kommentator Christoph Ludwig in einer Pressemitteilung. Nach einem spannenden Match endete die Partie am Wochenende mit 29:24 (15:14). 

Mit Führung glücklich in die Pause

Beide Mannschaften starteten konzentriert in das mit Spannung erwartete Derby in der Bezirksoberliga. Die Blau-Weißen führten von Beginn an und schafften es durch eine geschlossene Mannschaftsleistung, die Hochländer in Schach zu halten. Der Spielverlauf ging von 2:1, über 7:4 hin auf 10:7 zu Gunsten der Wollröder. Die Ostheimer zeigten kurz vor der Pause ihren ganzen Kampfgeist, und schafften es in der 28. Minute auf 14:14 zu stellen. Sören Kothe war es zu verdanken, dass die Spieler von Trainer Mensur Fitozovic, mit einer glücklichen Führung in die Pause gingen.

Gegenwehr Stück für Stück gebrochen

Im Gegensatz zu Spiel in Gensungen, schien die Ansprache vom Trainer gefruchtet zu haben. Die Abwehr agierte gut und jeder kämpfte für den Mitspieler. Somit konnte man die Gegenwehr der Hochländer Stück für Stück brechen, und sich immer mehr absetzen. Vor allem die Brüder Philip und Christian Hartung und Sören Kothe, konnten die gegnerische Abwehr immer wieder narren. In den letzten zehn Spielminuten passierte nicht mehr viel. Am Ende fällt der Sieg etwas zu hoch aus, was aber die Leistung der Wollröder nicht schmälern soll. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Im Angriff wurde über die gesamte Spielzeit diszipliniert gespielt und in der Abwehr wurden den Hochländern immer wieder neue Aufgaben gestellt.

Ähnlihche Leistung fürs nächste Spiel?

Die Freude über den überraschenden Sieg kannte keine Grenzen. Die gut besuchte Halle zollte den Spielern ihren Respekt und die Jungs waren geschafft aber glücklich. Mit einer solchen Leistung hätte man sicherlich nicht gegen die ESG Gensungen / Felsberg verloren, es bedarf aber eine ähnlich gute Leistung im kommenden Spiel bei der HSG Datterode / Rhörda / Sontra am kommenden Wochenende.

Es spielten: H.Hartung, Ludwig; Schindler, Wittmoser, Schneider, Radezki, Lösch, Schubert, Friedrich 2, Kothe 11/7, Schmieling, P.Hartung 3, Herlitze 4, C. Hartung 7

Stimmen zum Spiel

Matthias Proll, TSV Ost-Mosheim: „In der Deckung konnten wir über 60 min nicht an den Leistungen aus den Spielen der vorherigen Wochen anknüpfen und bekamen das gut vorgetragene Angriffspiel inkl. Kreisläufer nur selten in den Griff. Dazu kam, dass unsere Torhüter auch nicht richtig ins Spiel fanden und unter dem Niveau der letzten Wochen spielten. Im Angriff leisteten wir uns neben vielen Fehlern auch zu viele Fehlwürfe und vermissten schmerzlich Daniel Kinnback auf rechts außen. Auch die Durchschlagskraft aus dem Rückraum hat in letzter Konsequenz gefehlt. Insgesamt hatte Wollrode den größeren Willen das Spiel zu gewinnen, sodass der Sieg an diesem Tag zugunsten Wollrode völlig in Ordnung geht. Vor der Saison hätte jedoch keiner gedacht, dass wir nach den vielen Abgängen und Unstimmigkeiten des letzten Jahres mit dem neu formierten Kader ganz vorn mitmischen. Daher sind wir zum momentanen Zeitpunkt und mit dem ‚Neuanfang‘ sowie den bisherigen Saisonleistungen sehr zufrieden.“

Torben Schröder, TSV Ost-Mosheim: „In den entscheidenden Phasen zur Mitte der zweiten Halbzeit, unterliefen uns immer wieder vermeidbare technische Fehler. Wenn es zu Durchbrüchen kam, haben wir zu häufig verworfen oder scheiterten an den Wollröder Torhütern.“

Philip Schmieling, TSV 1912 Wollrode: „Wir haben eine absolut kompakte Abwehr gespielt und ein flüssiges und schnelles Angriffsspiel gezeigt. Unsere präzisen Würfe aus dem Rückraum, sowie das Zusammenspiel mit unseren Kreisläufern waren im Angriff unsere Erfolgsgaranten. Dank der geschlossenen Mannschaftsleistung und der guten Torwartleistungen konnten wir das Spiel zu unseren Gunsten gestalten. Vielen Dank an die super Stimmung von den Rängen.“

Sören Kothe, TSV1912 Wollrode: „Die Spannung hat von der ersten Minute an gestimmt. Wir haben das umgesetzt, was der Trainer im Vorfeld gefordert hat und uns am Ende für eine starke Leistung belohnt. Der Sieg ging an diesem Tag absolut in Ordnung, auch wenn das Ergebnis angesichts des Spielverlaufs vielleicht ein bisschen zu hoch ausgefallen ist.“

(red)



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