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Fakten zum Fest – Weihnacht in Zahlen

Weihnachtsartikel wie Dekorationen, Lichterketten und Figuren kamen zu 70% aus China. Foto: rawpixel | Unsplash

Weihnachtsartikel wie Dekorationen, Lichterketten und Figuren kamen zu 70% aus China. Foto: rawpixel | Unsplash

Schwalm-Eder. Im Jahr 2017 wurden Weihnachtsartikel im Wert von 127,2 Millionen Euro nach Deutschland eingeführt. Dazu zählen beispielsweise Christbaumschmuck oder Weihnachtsfiguren. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war das gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 1,0 %. Mit 89,7 Millionen Euro kamen etwa 70 % der Einfuhren aus China. 

Großteil der Christbäume aus Dänemark

Der deutsche Weihnachtsbaum hat sich zum Exportgut entwickelt. Im Jahr 2017 wurden ein Drittel mehr (+35 %) Weihnachtsbäume exportiert als im Jahr zuvor. Insgesamt waren es knapp 897 000 Stück (2016: 665 000). Importiert wurden allerdings mit 2,2 Millionen noch deutlich mehr. Ein wenig überraschend ist für viele vielleicht, dass 91 % davon aus unserem nördlichen Nachbarland Dänemark stammen.

Die große Mehrzahl der Christbäume in deutschen Wohnstuben stammt aus Dänemark. Foto: Annie Spratt | Unsplash

Die große Mehrzahl der Christbäume in deutschen Wohnstuben stammt aus Dänemark. Foto: Annie Spratt | Unsplash

17 Millionen Weihnachtssterne

Die Freude am Schenken beschert dem Einzelhandel im November und Dezember die umsatzstärkste Zeit des Jahres. Etwa ein Fünftel des Jahresumsatzes (19 %) wurde 2017 zu Weihnachten erzielt. Am bedeutendsten ist das Weihnachtsgeschäft unter anderem für den Einzelhandel mit Spielwaren (26 %), Büchern (24 %) sowie Uhren und Schmuck (23 %).

Weihnachtssterne sind ein beliebtes Mitbringsel zu den Festtagen und zieren in der Weihnachtszeit fast jede Fensterbank. Etwa jede sechste in Deutschland produzierte Zimmerpflanze war 2017 ein Weihnachtsstern. Insgesamt zogen die Gartenbaubetriebe rund 17 Millionen Stück als Fertigware auf. Dabei handelte es sich um Pflanzen, die alle Stufen der Produktion durchlaufen haben und an den Endverbraucher verkauft werden.

„Wir sind dann mal weg“

Der Weihnachtsmonat Dezember ist zunehmend Reisezeit. In immer mehr Familien heißt es dann: „Wir sind dann mal weg“. Darauf weist die Anzahl der Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben in Deutschland hin, die sich innerhalb von zehn Jahren um ein gutes Drittel (+34 %) erhöht hat: von 21,3 Millionen im Dezember 2007 auf 28,6 Millionen im Dezember 2017. Die Mehrheit der Gäste kam dabei aus dem Inland.

(red)



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