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»KOMPASS« bringt Vorteile für Bürger

 

Hessens Innenminister Peter Beuth. Foto: HMdIS

Hessens Innenminister Peter Beuth. Foto: HMdIS

Wiesbaden. Innenminister Peter Beuth hat eine positive Bilanz aus dem »KOMPASS« (KOMmunalProgrAmmSicherheitsSiegel) gezogen. Seit dem Start Ende 2017 sind 25 hessische Kommunen der Sicherheitsinitiative beigetreten. Damit profitieren bereits heute über 950.000 Hessinnen und Hessen von passgenauen Sicherheitslösungen in ihrer Stadt oder Gemeinde. 

Weitere 28 Kommunen im Startloch

„Die Polizeilichen Kriminalitätsstatistiken Hessens belegen, dass die Kriminalitätsbelastung abgenommen hat und gleichzeitig die Aufklärungsquote der Polizei gestiegen ist“, sagte Beuth. „Dennoch ist das Sicherheitsempfinden einiger Bürgerinnen und Bürger getrübt. Wir nehmen die Ängste und Sorgen der Menschen ernst. Um auch das Sicherheitsgefühl nachhaltig zu stärken, haben wir in Hessen KOMPASS eingeführt und freuen uns, dass rund ein Jahr nach dem Start schon 25 Kommunen engagiert mitmachen und dadurch über 950.000 Bürgerinnen und Bürger von unserer Initiative profitieren. Dass weitere 28 Kommunen in den Startlöchern stehen, zeigt den großen Erfolg unseres Programms, welches wir in den kommenden Jahren fortführen und weiter ausbauen werden.“

„Bürger wissen, wo der Schuh drückt“

»KOMPASS« wurde im Dezember 2017 als Pilotprojekt in Bad Homburg, Schwalbach am Taunus, Hanau und Maintal eingeführt. „Um das Sicherheitsgefühl nachhaltig zu verbessern, holt ›KOMPASS‹ alle Entscheidungsträger in lokalen Sicherheitskonferenzen an einen Tisch“, erklärte Beuth. „Gemeinsam mit der Polizei, der Kommune, den Bürger und weiteren Akteuren werden künftig aktiv Lösungen für die jeweiligen Probleme vor Ort erarbeitet. Die Polizei hat eine ganze Palette von individuellen Präventionsprojekten im Angebot, die Bürger wissen am ehesten, wo der Schuh drückt und die Kommune, was umsetzbar ist. Damit öffentliche Plätze nicht verkommen und dunkle Ecken in Parks nicht zu Angsträumen werden, ziehen jetzt alle Beteiligten vor Ort an einem Strang. Dies sorgt für ein echtes Sicherheitsplus vor Ort.“

Mehr Personal für Kriminalitätsprävention

Für »KOMPASS« weist das Innenministerium den Polizeipräsidien jeweils zwei zusätzliche Stellen – hessenweit insgesamt 14 – zu, um so den Bereich der Prävention dort weiter zu stärken. Außerdem wurde eine Geschäftsstelle für »KOMPASS« beim Landeskriminalamt eingerichtet, die mit ebenfalls zwei zusätzlichen Stellen ausgestattet ist. Darüber hinaus werden 30 weitere »Schutzmänner vor Ort« landesweit eingesetzt.

„Das erfolgreiche ‚Schutzmann-vor-Ort‘-Programm ist ein gutes Beispiel dafür, dass wir sehr leistungsstarke Bausteine im Sicherheitsportfolio des Landes haben, die sich in die Gesamtkonzeption von KOMPASS sehr gut einfügen“, sagte Beuth. „Wir haben KOMPASS auch deshalb entwickelt, damit sich Kommunen in dem umfangreichen Angebot an Sicherheits- und Präventionsmaßnahmen der Polizei zurecht finden und daraus die für ihre Bedürfnisse passenden Lösungen nutzen können. So bieten wir der kommunalen Familie mit KOMPASS Orientierung in allen Fragen der Sicherheit.“

Besonderer Einsatz für die Sicherheit

Jede »KOMPASS«-Stadt und jede »KOMPASS«-Gemeinde wird bei erfolgreicher Zusammenarbeit mit dem Land Hessen ihr eigenes Sicherheitssiegel erhalten. „Jede ›KOMPASS‹-Kommune steht schon jetzt dafür, dass dort in Kooperation mit der Polizei gemeinsam an der Stärkung der Sicherheit gearbeitet wird“, so Beuth. „Wenn die ausgemachten Probleme angepackt und Lösungen erfolgreich umgesetzt wurden, werden diese ›KOMPASS‹-Kommunen mit dem Sicherheitssiegel ausgezeichnet. Die Auszeichnung mit dem Sicherheitssiegel bedeutet nicht, dass dort künftig keine Straftat mehr stattfindet. Das Sicherheitssiegel steht vielmehr dafür, dass die Kommune sich in besonderem Maße für die Sicherheit ihrer Bürgerinnen und Bürger eingesetzt, deren Sorgen und Ängste aufgegriffen und gemeinsam mit der Polizei Sicherheitsmaßnahmen erfolgreich umgesetzt hat.“

(red)

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