- SEK-News - https://www.seknews.de -

WSP-Chef Weppler setzt sich zur Ruhe

Klemens Olbrich, Uwe Wölk, Helmut Schaub, Wilhelm Kröll, Birgit Losekam, Kerstin Werner, Horst Weppler, Stefan Pinhard, Heinz Schröder und Thorsten Vaupel (v.li.). Foto: nh

Klemens Olbrich, Uwe Wölk, Helmut Schaub, Wilhelm Kröll, Birgit Losekam, Kerstin Werner, Horst Weppler, Stefan Pinhard, Heinz Schröder und Thorsten Vaupel (v.li.). Foto: nh

Schwalmstadt. Nach 48 Jahren und 5 Monaten wurde der langjährige hauptamtliche Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzende der Wohnungs- und Siedlungsbaugenossenschaft WSB Schwalmstadt eG, Horst Weppler (Neukirchen), in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Im festlichen Rahmen des Vorstandes und des Aufsichtsrates der WSB, die 1946 gegründet wurde, hielt die Laudatio der Aufsichtsratsvorsitzende, Bürgermeister a.D. Wilhelm Kröll. 

Als kaufmännischer Azubi gestartet

Die 1946 gegründete Genossenschaft hat sich in den vergangen Jahrzehnten stets auf die gesellschaftlichen und demografischen und sozialen Veränderungen flexibel eingestellt. Dies sei mit auch die prägende Handschrift von Horst Weppler gewesen, so Wilhelm Kröll. Horst Weppler begann seine Ausbildung bei der WSB Schwalmstadt eG im Jahre 1970 und wurde nach Beendigung der Ausbildung als kaufmännischer Angestellter in der Wohnungswirtschaft durch den Vorstand übernommen.

Seine Vorgänger im Amt waren Herr Müller, danach war Vorstandsvorsitzender Günter Kavelmacher und anschließend Rudolf Hasenpflug. Im Jahre 2006 wurde er Nachfolger von Hasenpflug, Geschäftsführer und damit hauptamtlicher Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft. Zum 31.12.2018 trat er nun in den wohlverdienten Ruhestand und hinterlässt eine solide Genossenschaft.

Preiswert und energetisch optimiert

Die WSB, die über einen Wohnungsbestand von 403 Wohnungen, 1 Büro und 92 Garagen mit einer Wohnfläche von 24.644 m² verfügt, hat sich stets zur Aufgabe gestellt, einer breiten Bevölkerungsschicht preisgünstige, qualitativ hochwertige und vor allem energetisch optimierte Wohnräume anzubieten. Die Wohnungen sind hauptsächlich in Schwalmstadt (Treysa und Ziegenhain) platziert. Darüber hinaus befinden sich aber auch Häuser und Wohnungen in Neukirchen, Frielendorf und Oberaula. Für die Instandhaltung stehen jährlich etwa 800.000 bis 1 Mio. € zur Verfügung. Die Eigenkapitalquote beträgt 64 % und unterstreicht, so der scheidende Geschäftsführer, dass die Wohnungsbaugenossenschaft finanziell sehr gut aufgestellt ist. Insgesamt, so auch der scheidende Geschäftsführer Horst Weppler, sei die Geschichte der WSB Schwalmstadt und Umgebung „eine Erfolgsgeschichte“.

Zeit für Hobbies und Muße

Wilhelm Kröll ergänzte, dass Horst Weppler durch seine langjährige Erfahrung, Zuverlässigkeit, sein kaufmännisches Geschick und organisatorisches Talent der Wohnungsbaugenossenschaft „sehr gut getan“ habe. Seine freundliche und mitmenschliche Art kam bei den Mietern stets sehr gut an. Wilhelm Kröll wünschte dem ausscheidenden Vorstandsvorsitzenden Horst Weppler für den wohlverdienten Ruhestand vor allem Gesundheit und genügend Zeit für Hobbies, Muße und freibestimmte Aktivitäten.

Im Anschluss an die Laudatio führte der Aufsichtsratsvorsitzende Wilhelm Kröll den Nachfolger von Horst Weppler, den seit 1999 bei der WSB angestellten Uwe Wölk ab 01.01.2019 in sein Amt als geschäftsführendes Vorstandsmitglied ein und wünschte ihm für seine neuen Aufgaben alles Gute.

(red)