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Wurstbotschafter zur Grünen Woche

Hessens Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) bedankt sich am Stand der Metzgerei „Alsfelder Biofleisch“ bei Michael Tietze dafür, dass die Hephata Diakonie als Wurstbotschafterin Hessens das Bundesland bei der Internationalen Grünen Woche in Berlin vertritt. Foto: nh
Hessens Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) bedankt sich am Stand der Metzgerei „Alsfelder Biofleisch“ bei Michael Tietze dafür, dass die Hephata Diakonie als Wurstbotschafterin Hessens das Bundesland bei der Internationalen Grünen Woche in Berlin vertritt. Foto: nh

Treysa / Berlin. Nordhessische Spezialitäten in Bioland-Qualität, hergestellt von Menschen mit und ohne Behinderung in einer regionalen Wertschöpfungskette vom Ackerbau über die Tierhaltung bis hin zur Metzgerei: Die Wurst von »Alsfelder Biofleisch« vereint mehrere Aspekte, die der Hessischen Staatsministerin für Umwelt, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Priska Hinz, wichtig sind.

Vollversorgung mit »Alsfelder Biofleisch«

Beim Hessenabend innerhalb der Internationalen Grünen Woche in Berlin am Donnerstag bedankte sich die Landwirtschaftsministerin bei den teilnehmenden Hephata-Vertretern dafür, dass sie als Wurstbotschafter Hessens in die Bundeshauptstadt gekommen sind.

Die Gäste der Ministerin beim Hessenabend hat die Metzgerei mit einem vielfältigen Wurst-Buffet versorgt, auch das Fleisch für die warmen Gerichte hat die Hephata Diakonie geliefert. Noch bis zum Sonntag ist »Alsfelder Biofleisch« in der Hessen-Halle (22a) bei der Grünen Woche mit einem Stand vertreten.

Komplimente für Stracke, Pfefferbeißer & Co

„Unsere Alsfelder Stracke und die Pfefferbeißer sind bislang die Renner bei den Messe-Besuchern“, sagt Metzgerei-Mitarbeiter Vitali Klock. Beim Hessenabend waren daneben auch weitere Spezialitäten wie Blut- und Leberwurst, geräucherter Schinken und Schwartemagen stark nachgefragt und sorgten immer wieder für Komplimente, die Klock nach der Messe mit zu seinen Kollegen nach Alsfeld nehmen wird.

Streng nach Bioland-Richtlinien

Das Tierwohl war eines der Themen, über das sich Umweltministerin Hinz am Stand der Hephata-Metzgerei mit Frank Radu, Leiter des Hephata-Hofguts Richerode, und Michael Tietze, Werkstattleiter im Bereich Soziale Rehabilitation Hephatas, schnell in ein angeregtes Fachgespräch vertiefte. Auf den Hephata-Höfen werden Schweine, Rinder und Hühner nach den strengen Richtlinien des Bioland-Verbands gehalten, der in Sachen Tierwohl verglichen mit den EU-Bio-Richtlinien deutlich höhere Standards garantiert.

In der Bundeshauptstadt gefragt

Neben dem Wohl der Tiere unterstrichen die Hephata-Vertreter die Bedeutung der sozialen Landwirtschaft für das Gemeinwohl. In den insgesamt sechs Bio-Betrieben Hephatas erhalten Menschen mit unterschiedlichen Hilfebedarfen sinnvolle Beschäftigung und Qualifizierung für den Arbeitsmarkt. Insgesamt rund 200 Menschen mit und ohne Behinderung sind bei Hephata in der Bio-Landwirtschaft tätig. Auf ihre Produkte aus der Alsfelder Bio-Metzgerei sind alle besonders stolz. „Dass wir immer wieder als Repräsentanten Hessens bei wichtigen Veranstaltungen in der Bundeshauptstadt gefragt sind, trägt dazu natürlich einen Teil bei“, sagt Tietze.

(red)



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