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Groppe läuft erneut Spitzenhallenzeit

Vivian Groppe (MT).  Foto: Lothar Schattner
Vivian Groppe (MT). Foto: Lothar Schattner

Dortmund. Eine Woche nach ihrem Sieg in Stadtallendorf bei den hessischen 300m-Hallenmeisterschaften, startete Vivian Groppe (MT Melsungen) gegen die stärksten 300m-Langsprinterinnen aus Nordrhein-Westfalen bei einem Hallenmeeting in Dortmund. Die 14-Jährige aus Beiseförth hatte sich für dieses Meeting vorgenommen, ihr überragendes Meisterschaftsergebnis von 42,92 Sekunden, mit dem sie sich souverän den Landestitel geholt hatte, in Dortmund zumindest zu bestätigen. In der Meldeliste wurde das Sprinttalent hinter Alexandra Reimchen (Wattenscheid, 42,61 Sek) und Vivian Ginsberg (Siegerland, 42,82 Sek.) sowie weiteren vier Langsprinterinnen auf Rang sieben geführt.

Losgelegt wie die Feuerwehr

Im ersten von fünf Zeitläufen beeindruckte Alexandra Reimchen und legte starke 43,58 Sekunden vor. Im nächsten Lauf demonstrierte Lena Klieforth aus Detmold mit 43,48 Sekunden vor Malin Fiener (Wattenscheid, 43,61 Sek.) ihre große Klasse.

Im dritten Zeitlauf ging Vivian Groppe an den Start und legte auf der Außenbahn wie die Feuerwehr los. Sie hatte sich vorgenommen, diese drei excellenten Zeiten noch zu toppen und sich an die Spitze des Feldes setzen. Als sie nach zwei Drittel der Strecke mit einer 27er-Zeit herausgestoppt wurde, lag sie deutlich vor Jolina Ernst (Wattenscheid), die in der Freiluftsaison 2018 die 300 Meter schon in 43,80 Sekunden zurückgelegt hatte.

Im Anfangstempo viel zu schnell

Mit dieser Zeit war das Wattenscheider Langsprinttalent im Vorjahr fast vier Sekunden schneller als die Melsunger Gesamtschülerin, die aber durch das gute und verletzungsfreie Wintertraining einen enormen Leistungssprung nach vorn machte. Allerdings musste Vivian auf den letzten 50 Metern dem viel zu schnellen Anfangstempo, das auf eine Endzeit unter 42 Sekunden hindeutete, Tribut zollen, so dass Jolina Ernst mit jedem Schritt aufholen konnte. Aber sie konnte nicht vorbeilaufen, denn Vivian Groppe kämpfte mit letzter Energie und hielt diesem Angriff Stand. Während Jolina Ernst mit 44,85 Sekunden den zweiten Platz belegte, blieb für Vivian die elektronische Uhr bei 43,90 Sekunden stehen, was ihr in der Endabrechnung Rang vier einbrachte.

Nächster Start in Leipzig

Am Wochenende startet die hessische 300m-W15-Meisterin gemeinsam mit Kugelstoßer Luis André beim internationalen Schülersportfest in Leipzig, wo sie den nächsten Podestplatz über 60 Meter mit einer Zeit unter acht Sekunden einplant.

(ajw)



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