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Landesbeste IHK-Absolventen

Die besten IHK-Absolventen des Landes wurden von Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir ausgezeichnet. Foto: nh
Die besten IHK-Absolventen des Landes wurden von Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir ausgezeichnet. Foto: nh

Wiesbaden. Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir hat bei einem Festakt 62 Landesbeste der IHK-Weiterbildungsprüfungen ausgezeichnet. Mit 13 Top-Absolventen geht der zweite Platz an den IHK-Bezirk Kassel-Marburg. Mehr Weiterbildungsbeste (20) stellt nur die IHK Frankfurt am Main.

Jährlich über 4.000 Fachkräfte

Der Präsident des Hessischen Industrie- und Handelskammertages (HIHK), Eberhard Flammer, beglückwünschte die Landesbesten ebenfalls zu ihren herausragenden Leistungen. Jedes Jahr absolvieren hessenweit über 4.000 Fachkräfte eine anerkannte IHK-Weiterbildung.

Aus der Region nahmen die Auszeichnung in Wiesbaden Ende Januar entgegen: Daniel Jahns (Industriemeister Mechatronik / B. Braun Melsungen AG), Jürgen Knieling (Nordhessischer Baustoffmarkt), Maximilan Ortland (Fachwirt für Holzindustrie und Holzhandel, Sägewerk Ortland, Bippen / Holzfachschule Bad Wildungen), Lars Schmitt (Industriemeister Pharmazie, Siemens Healthcare Diagnostics Products GmbH, Marburg), Axel Schneider (Industriemeister Luftfahrttechnik, Bundeswehr), Dominik Schümmer (Industriemeister Holzbearbeitung, Holzfachschule Bad Wildungen), Alexander Seipp (Industriemeister Elektrotechnik, Tucker GmbH, Gießen), Mario Spielberg (Geprüfter Konstrukteur, DMV Sondermaschinenbau & Automatisierungstechnik GmbH, Bad Arolsen) und Anna-Katharina Weller (Bilanzbuchhalterin, Hessische Schraubenfabrik, Marburg).

Aus- und Weiterbildung sichern berufliche Zukunft

„Neues lernen, den Horizont erweitern: Weiterbildung ist eine Investition in die Zukunft“, sagte Dr. Thomas Fölsch, Bereichsleiter Aus- und Weiterbildung bei der IHK Kassel-Marburg. Er verwies auf die bundesweite Erfolgsstudie Weiterbildung 2018 der IHK-Organisation, die feststellte, dass 65 Prozent der Befragten von einem positiven Effekt einer Weiterbildung auf ihre berufliche Entwicklung berichten. Fölsch: „Aus- und Weiterbildung werden in Zukunft immer stärker miteinander verbunden sein und als Voraussetzung für eine erfolgreiche Berufslaufbahn verstanden werden.“

„Die berufliche Bildung ist für sehr viele Menschen der beste Weg, um beruflich durchzustarten und um die eigenen Karriere- und Lebensziele voranzubringen“, betonte auch HIHK-Präsident Flammer. „Mit den vielfältigen Möglichkeiten der höheren Berufsbildung ist anschließend der Weg in alle Richtungen offen.“ Als zukünftige Führungskräfte habe jeder der gut 4.000 erfolgreichen Absolventen der IHK-Weiterbildungsprüfungen aus ganz Hessen passgenaue Qualifikationen für die betriebliche Praxis erworben. Die als landesweit beste Absolventen ausgezeichneten Männer und Frauen seien zudem der Beweis, dass Exzellenz und Spitzenleistung auch parallel zu den Hochschulen erbracht werde.

Ohne Macher geht es nicht

„Gut ausgebildete Fachkräfte sind das Rückgrat der hessischen Wirtschaft. Wir sind zu Recht stolz auf unser System der dualen Ausbildung. Sie verbindet bestmöglich ein theoretisches Fundament mit solider Berufspraxis von Anfang an. Die Landesregierung unterstützt die Ausbildung aber auch die Qualifizierung im Job mit zahlreichen Förderprogrammen. Denn wir wollen ein klares Zeichen dafür setzen, dass die berufliche Aus- und Weiterbildung genauso wichtig und wertvoll ist wie ein akademischer Bildungsweg. Ohne Macher geht es nicht“, unterstrich Wirtschaftsminister Al-Wazir in seiner Festrede.

Spezialist, Bachelor und Master

Breite Zustimmung fand der Ansatz, zukünftig die Bezeichnungen »Berufsspezialist«, »Berufsbachelor« und »Berufsmaster« einzuführen. Damit wird eine langjährige Forderung der Industrie- und Handelskammern (IHK) nach international verständlichen Bezeichnungen aufgegriffen, welche die Gleichwertigkeit der beruflichen und akademischen Bildung auch sprachlich zum Ausdruck bringen.

Fölsch unterstrich zudem den positiven Ansatz des lang erwarteten reformierten Berufsbildungsgesetzes, sich stärker der Regelung und Aufwertung der Weiterbildung zu widmen. „Dies ist der richtige Schritt, will man langfristig die Weiterbildung aufwerten und voranbringen. Er sollte nicht weiter vertagt werden“, sagte der IHK-Bildungsexperte mit Blick auf die derzeit unterbrochenen Beratungen des Berufsbildungsgesetzes in Berlin.

(red)



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