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VR Bank & Lions: High five mit Tula und Tim

Gruppenbild mit Tula und Tim: Die Erzieherinnen Inge Tripp-Reuber, Nelli Weiss, Carolina Lang, Nicole Böhm, Jana Kühnemuth, Lena Icke und Verena Gießler (v.l.) mit den Lionsfreunden Ulrich Bruckmann (li.) und Michael Frede und Dozentin Stella Valentien (re.).  Foto: Lions
Gruppenbild mit Tula und Tim: Die Erzieherinnen Inge Tripp-Reuber, Nelli Weiss, Carolina Lang, Nicole Böhm, Jana Kühnemuth, Lena Icke und Verena Gießler (v.l.) mit den Lionsfreunden Ulrich Bruckmann (li.) und Michael Frede und Dozentin Stella Valentien (re.). Foto: Lions

Melsungen. Tula und Tim sind die heimlichen Stars im Kindergarten Kutschengraben. Die beiden Handpuppen sind fester Bestandteil des Programms Kindergarten plus, das die soziale, emotionale und geistige Bildung von Kindern auf spielerische Weise stärken und fördern soll.

Erfolg vor Ort überprüft

Seit Frühjahr 2018 ermöglichen die Melsunger Lions mit starker Unterstützung der VR-Partnerbank Chattengau-Schwalm-Eder den Kindergärten in der Bartenwetzerstadt die Teilnahme am Förderprogramm. Die Lionsfreunde Ulrich Bruckmann und Michael Frede statteten dem Kindergarten Kutschengraben am 12. Februar einen Besuch ab, um sich über den Erfolg zu informieren.

Rollenspiel mit Handpuppen

Die Kinder im Kindergarten Kutschengraben mögen Tula und Tim. In Rollenspielen stellen die beiden Puppen unterschiedliche Situationen dar und fördern die Kinder dabei auf spielerische Weise in Selbst- und Fremdwahrnehmung, Einfühlungsvermögen, Selbstregulation und Selbstwirksamkeit, Konflikt- Kompromissfähigkeit, Beziehungsfähigkeit und Selbstwertgefühl. „Die Kinder spielen das nach“, sagt Erzieherin Inge Tripp-Reuber. „Sie sind alle lebendig dabei, aktiv, hören zu.“ Die Lions merkten, dass Tula und Tim gute Vorbilder sind und sich die Kinder häufiger an Regeln hielten.

Tula und Tim verbreiten gute Laune

Neun Module umfasst ein Durchgang in maximal zwölf Kinder starken Gruppen. Wenn das letzte ansteht, seien die Kinder fast traurig, dass es bald endet, sagt Inge Tripp-Reuber. Doch natürlich seien Tula und Tim auch außerhalb der Module im Kindergarten zu sehen. „Wenn wir mit den beiden durchs Haus gehen, freuen sich alle und dann gibt es auch schon mal ein High five“, erzählt die Erzieherin.

Auch die Stillen kommen zu Wort

„Ich finde es gut, dass es sowas gibt“, sagt ihre Kollegin Verena Gießler. „Das ist eine andere Form, sich der Kinderwelt zu nähern.“ Gut sei auch, dass die Gruppengröße begrenzt ist. So kämen auch die Stillen mal zu Wort und jeder könne von jedem lernen.

Der Melsunger Programm-Initiator Ulrich Bruckmann zeigte sich erfreut über das positive Feedback. „Die Kindergärten haben uns zum Entenrennen immer begeistert, als Dank dafür wollten wir ihnen die Teilnahme an dem Programm ermöglichen.“ Erzieherinnen in vier Melsunger Kindergärten habe man 2018 bereits fortbilden können, ihre Kolleginnen in drei weiteren Einrichtungen würden 2019 folgen.

Klasse 2000 und Lions Quest

Der Lions Club fördert nach eigenen Angaben Kinder und Jugendliche vom Kindergarten bis zum Eintritt in den Beruf. Über Kindergartenplus, in der Grundschule über das Programm Klasse 2000 und in den weiterführenden Schulen über das Programm Lions Quest. „Wir sind einer von wenigen Clubs in Hessen, die das in dieser Breite anbieten“, unterstrich Michael Frede. Das sei ein finanzieller Kraftakt, aber vielleicht auch ein Vorbild für andere.

Erfahrungsaustausch im Stuhlkreis: Dozentin Stella Valentien, die Erzieherinnen Nicole Böhm, Lena Icke, Jana Kühnemuth, Verena Gießler und Carolina Lang, die Lionsfreunde Michael Frede und Ulrich Bruckmann und die Erzieherinnen Nelli Weiss und Inge Tripp-Reuber (v.li.). Foto: Lions
Erfahrungsaustausch im Stuhlkreis: Dozentin Stella Valentien, die Erzieherinnen Nicole Böhm, Lena Icke, Jana Kühnemuth, Verena Gießler und Carolina Lang, die Lionsfreunde Michael Frede und Ulrich Bruckmann und die Erzieherinnen Nelli Weiss und Inge Tripp-Reuber (v.li.). Foto: Lions

(red)



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