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Eine-Erde-Camp der BUNDjugend

Die Teilnehmer des Eine-Erde-Camps wissen: Nur in einer intakten Natur lässt es sich unbekümmert abhängen. Foto: Uwe Mücke | Pixabay
Die Teilnehmer des Eine-Erde-Camps wissen: Nur in einer intakten Natur lässt es sich unbekümmert abhängen. Foto: Uwe Mücke | Pixabay

Region. In der vierten Sommerferienwoche, vom 20. bis 27. Juli, findet das »Eine-Erde-Camp« der BUNDjugend Hessen in der Burgruine Lißberg im Wetteraukreis statt. Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 13 und 26 Jahren aus ganz Hessen können teilnehmen.

Nachhaltiger Lebensstil

Das Eine-Erde-Camp hat schon viele begeistert und ist mehrfach ausgezeichnet worden, u.a. vom Hessischen Jugendring und von der Initiative »Sei ein Futurist«. Acht Tage lang wird es ein Angebot von etwa 60 Workshops und einem bunten Rahmenprogramm mit Kleinkunst und Lagerfeueratmosphäre, Camp-Tauschring und Experimentierfeldern für einen nachhaltigen Lebensstil geben.

Die Workshops versprechen eine große Vielfalt, u.a. Ernährung – zukunftsfähig, gesund, praktisch, faire Textitlien, Filzen, LandArt, Klimaschutz, Plastikfrei, Fledermausbeobachtung, Aktionstraining, Klamottenbörse, Kino, fairer Handel, Sternenwanderung, Naturerleben intensiv, Naturmeditation, Slackline, Yoga, Lagerfeuer, Jonglage, Improtheater.

Ideen zur Ressourcen-Schonung

Das Schwerpunktthema lautet dieses Jahr »Boden schätzen!« und verspricht ebenfalls interessante Workshops: Fruchtbare Böden sind die Grundlage für unsere Ernährung und haben große Bedeutung für Artenvielfalt, Klima, Wasser- und Luftkreisläufe. Böden werden aber auch übernutzt, verschmutzt, versiegelt, ausgelaugt, zugemüllt, abgetragen und enteignet. Für Gier und Konsum werden weltweit Ressourcen erschöpft. Aber es geht auch anders! Ideen und Lösungsansätze werden auf dem Camp vorgestellt.

Bei aller Lehre über Boden- und Klimaschutz kommt die Lagerfeuerromantik nicht zu kurz. Foto: LUM3N | Pixabay
Bei aller Lehre über Boden- und Klimaschutz kommt die Lagerfeuerromantik nicht zu kurz. Foto: LUM3N | Pixabay

Bodenschutz und Klimawandel

„Klimaveränderungen beeinflussen den Boden, aber auf der anderen Seite beeinflussen die Bodenverhältnisse auch das Klima, weshalb Bodenschutz ein wichtiger Ansatzpunkt für Klimaschutz ist“, sagt Ida Lotter aus Frankfurt, die zur Zeit ein Praktikum bei der BUNDjugend macht. „Im Sinne des Klimaschutzes sollte mit dem Boden nachhaltig umgegangen werden, damit er gesund bleibt und weiter Kohlenstoff gespeichert werden kann oder aus der Atmosphäre entfernt werden kann und nicht mehr CO2 austritt.“

Schätzungsweise verliere der Boden in gemäßigtem Klima während 50 jähriger Bearbeitung 30-50% seines Kohlenstoffs. Wenn mit dem Boden so umgegangen werde, dass mehr Kohlenstoff gespeichert werden kann (z.B. durch weniger Bearbeitung des Bodens), könne Bodenschutz ein Instrument zum Klimaschutz sein. Auf der anderen Seite habe der Klimawandel auch Auswirkungen auf die Böden, es könne durch den Klimawandel zu einer verminderten Düngeeffizienz, Versauerung des Bodens etc. kommen.

Auskünfte und Anmeldung

Das Zelt-Camp wird von einem 10köpfigen Team junger, engagierter Menschen geplant und organisiert. Die Kosten von 140 Euro beinhalten Unterbringung in Zelten, ökologisch-regional-saisonale Vollverpflegung und das Programm. Anmeldung und Infos: www.erde-retten.de.

BUNDjugend Hessen, Geleitsstraße 14, 60599 Frankfurt, Telefon 069-67737630 oder per E-Mail: bundjugend.hessen@bund.net.

(red)



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