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IHK-Versammlung etabliert Ausschüsse

Fabian von Berlepsch (li.) am Rande der IHK Vollversammlung im Gespräch mit Busunternehmer Bernd Frölich (Frölich-Reisen GmbH, Hessisch Lichtenau). Foto: nh
Fabian von Berlepsch (li.) am Rande der IHK Vollversammlung im Gespräch mit Busunternehmer Bernd Frölich (Frölich-Reisen GmbH, Hessisch Lichtenau). Foto: nh

Region. Die Fachausschüsse sind eingerichtet, die Mitglieder aus der regionalen Unternehmerschaft stehen fest: Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Kassel-Marburg hat sich in ihrer jüngsten Sitzung mit der Struktur und der Besetzung ihrer Gremien befasst.

GrimmHeimat intensiver nutzen

Ferner ruft das Parlament der regionalen Wirtschaft die IHK-Mitgliedsunternehmen auf, die regionale Dachmarke GrimmHeimat NordHessen intensiv zu nutzen, zum Beispiel beim Arbeitgebermarketing.

Für die Wahlperiode 2019 bis 2024 hat die Vollversammlung beschlossen, folgende Fachausschüsse einzurichten:
• Haushaltsausschuss
• Ausschuss für Industrie und Außenwirtschaft
• Handelsausschuss
• Ausschuss für Infrastruktur, Verkehr und Logistik
• Ausschuss für den ländlichen Raum und Tourismus

Zuvor hatte eine Arbeitsgruppe aus in der Vollversammlung engagierten Unternehmern getagt, um einen Vorschlag für die Struktur der Gremien und die Eckpunkte der zukünftigen Arbeit zu erarbeiten.

Ihre erste Vollversammlungssitzung in der neuen Wahlperiode: IHK-Präsident Jörg Ludwig Jordan (links) verpflichtet die Unternehmer (v.l.) Ellen Kördel-Heinemann (Hch. Kördel GmbH, Guxhagen), Ingo Buchholz (Kasseler Sparkasse), Andreas Fehr (FEHR Umwelt- und Verfahrenstechnik GmbH, Lohfelden), Robert Aschoff (LMVH GmbH, Kassel), Andreas Caprano (Technoform BAUTEC Kunststoffprodukte GmbH, Lohfelden) und Hartwig Pietzcker (Autokühler GmbH & Co. KG, Hofgeismar). Foto: nh
Ihre erste Vollversammlungssitzung in der neuen Wahlperiode: IHK-Präsident Jörg Ludwig Jordan (links) verpflichtet die Unternehmer (v.l.) Ellen Kördel-Heinemann (Hch. Kördel GmbH, Guxhagen), Ingo Buchholz (Kasseler Sparkasse), Andreas Fehr (FEHR Umwelt- und Verfahrenstechnik GmbH, Lohfelden), Robert Aschoff (LMVH GmbH, Kassel), Andreas Caprano (Technoform BAUTEC Kunststoffprodukte GmbH, Lohfelden) und Hartwig Pietzcker (Autokühler GmbH & Co. KG, Hofgeismar). Foto: nh

Innovations- und Pioniergeist beschworen

Fabian von Berlepsch (Schloss Berlepsch, Witzenhausen) stellte den Unternehmern die GrimmHeimat NordHessen als regionale Dachmarke vor – und warb leidenschaftlich dafür, diese zu nutzen. Denn: „Alles Gute verdient einen Namen“, wie er betonte. Weltweit seien die Brüder Grimm die bekanntesten deutschen Persönlichkeiten, im globalen Bewusstsein seien sie durch positive Werte belegt und präsent. Sie würden nicht nur mit romantischen Märchen, schönen Landschaften und den Ursprüngen der modernen Sprachwissenschaften verbunden, sondern auch mit Innovations- und Pioniergeist.

„Umso mehr auf diesen Zug aufspringen, desto mehr Kraft gewinnt er“, sinnierte von Berlepsch. Die Mitglieder der Vollversammlung folgten dieser Argumentation und empfehlen den IHK-Unternehmen nun, die regionale Dachmarke zu verwenden.

Themen- und branchenübergreifende Dachmarke

Bereits seit Längerem wird unter Mitwirkung der IHK daran gearbeitet, die GrimmHeimat NordHessen als eine themen- und branchenübergreifende Dachmarke einzusetzen. „Es ist sehr wichtig, unserer Region ein Gesicht zu geben, das positiv besetzt ist und für unsere Heimat spricht“, sagte IHK-Präsident Jörg Ludwig Jordan. „Die Brüder Grimm sind unser stärkstes Zugpferd.“

Verzahnt mit einem starken Arbeitgebermarketing handele es sich um einen wichtigen Baustein: Die Familien von umworbenen Fachkräften sprächen immer stärker bei der Entscheidung für oder gegen einen Job mit, merkte Jordan an. Dabei setzten sie immer stärker auf weiche Faktoren. Eine gewinnende Dachmarke wie die GrimmHeimat NordHessen ergänze eine attraktive Arbeitgebermarke optimal.

Speerspitze der Wirtschaft

Des Weiteren stellte Geschäftsführer Robert Lippmann die Arbeit des Hessischen Industrie- und Handelskammertags (HIHK) vor. „Wir sind die Speerspitze, um auf Landesebene das Gesamtinteresse der gewerblichen Wirtschaft zu vertreten“, erklärte er. Drei Schwerpunktthemen würden in Wiesbaden adressiert: das Gewinnen und Sichern von Fachkräften, die Digitalisierung der Wirtschaft sowie das Stärken des Wirtschaftsstandorts.
Standortkosten minimieren

Konkret setzt sich der HIHK unter anderem dafür ein, beim Digitalpakt für Schulen die Berufsschulen stark in den Fokus zu rücken, Rechtssicherheit hinsichtlich der Sonntagsöffnung in Innenstädten zu erwirken, die (digitale) Infrastruktur zu sichern und auszubauen sowie die Standortkosten zu minimieren. Beispielsweise würde eine Großbäckerei innerhalb Hessens heute unter sonst gleichen Bedingungen am teuersten Standort über 115.000 Euro mehr für Frisch- und Abwasser zahlen als in der günstigsten Kommune (mehr zum Thema unter www.hihk.de, Dokumentennummer 4427442).

Werbung im Gesamtinteresse

Auch der bundesweite IHK-Aktionstag am 9. Mai, an dem Unternehmer in Berufsschulen den Auszubildenden die wirtschaftliche Bedeutung Europas näher gebracht haben, war ein voller Erfolg: Hessen stellte mit 21 Teilnehmern ein Drittel aller bundesweiten Aktivitäten. Allein im IHK-Bezirk Kassel-Marburg machten neun Unternehmer und Berufsschulen mit. Lippmann warb dafür, weiterhin gemeinsam für das Gesamtinteresse der hessischen Wirtschaft zusammenarbeiten.

Außerdem hat die Vollversammlung beschlossen, den Wirtschaftsjunioren ein ständiges Gastrecht für einen Vertreter aus Nordhessen und dem Altkreis Marburg bis zum Ende der laufenden Wahlperiode im Jahr 2024 einzuräumen. Das Unternehmen des Vertreters muss Mitglied der IHK Kassel-Marburg sein. Derzeit nimmt Alexander Starke (Geschäftsführer Starke+Reichert, Kassel) dieses Recht wahr.

Fünf Kreise der Wirtschaftsjunioren

Bei den Wirtschaftsjunioren handelt es sich um Unternehmer und Führungskräfte unter 40 Jahren, die aus allen Bereichen der Wirtschaft kommen. Von der IHK Kassel-Marburg werden die fünf Wirtschaftsjunioren-Kreise in Stadt und Landkreis Kassel, Marburg, Hersfeld-Rotenburg, Waldeck-Frankenberg und Werra-Meißner gefördert. Sie bestehen aus rund 280 Mitgliedern.

Überdies feierte eine neues Format seine Premiere: In einem kurzen Impuls stellten die Vollversammlungsmitglieder Burkhard Kramer (ITK Ingenieurgesellschaft für Technik – Kommunikation GmbH, Fritzlar) und Michael Schröder (CSL Behring GmbH, Marburg) sich und ihre Unternehmen kurz vor.

(red)



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