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Beamter (M60) heute schneller als früher

Bernd Gabel belegte im Fünfkampf der M60 den fünften Platz bei den deutschen Mehrkampfmeisterschaften. Foto: nh
Bernd Gabel belegte im Fünfkampf der M60 den fünften Platz bei den deutschen Mehrkampfmeisterschaften. Foto: nh

Zella-Mehlis. Bernd Gabel (MT 1861) startet seit Januar 2019 in der Altersklasse M60. Dennoch läuft der Justizvollzugsbeamte schneller als früher und wirft auch den Speer und den Diskus weiter.

Trainingsansporn durch den Nachwuchs

Das liegt aber nicht nur an den leichteren Geräten, sondern dem jung gebliebenen Oldie bereitet das gemeinsame Training mit dem Melsunger Nachwuchs sichtlich Freude, so dass auch die Leistungen nicht ausbleiben. Vor einer Woche absolvierte er in Hünfeld zum ersten Mal im Wettkampf einen 300m-Hürdenlauf und unterbot auf Anhieb mit 55,92 Sekunden die Norm für die deutschen Seniorenmeisterschaften in Leinefelde-Worbis (12. bis 14. Juli) um mehr als fünf Sekunden.

Früher Start in den Morgen

Bei den deutschen Senioren-Mehrkampfmeisterschaften in Zella-Mehlis sammelte er im Fünfkampf 2553 Punkte und lag vor dem abschließenden 1500m-Lauf mit 2155 Zählern sogar auf Rang vier – nur 50 Punkte hinter der Bronzemedaille.

Bereits um acht Uhr in der Frühe waren die Mehrkämpfer im Stadion, um sich für den Fünfkampf aufzuwärmen, denn eine Stunde später wurde der Wettkampf mit dem Weitsprung eröffnet. Manfred Ewers (Münster) erzielte mit 4,52 Meter die Tagesbestweite. Es folgten Ingo Kaun (Ostfriesland, 4,41 m) vor dem späteren Mehrkampfmeister Udo Laub (Walldorf, 4.40 m) und Gunter Langenbach (Passau, 4,36 m). Ohne den Balken zu treffen belegte Bernd Gabel mit 4,32 Meter Rang fünf.

Überraschender 3. Platz

„Ich hätte nach der ersten Disziplin die Führung übernehmen können, wenn ich das Brett besser getroffen hätte und höher abgesprungen wäre. 4,52 Meter kann ich auch springen“, sagte er selbstkritisch und startete mit 604 Zählern, 50 Punkte weniger als erwartet. Im Diskuswerfen blieb er im Rahmen seiner Möglichkeiten und erzielte mit 32,63 m hinter Udo Laub (39,66 m) und Ingo Kaun (34,79 m) die drittbeste Weite der zwölf Mehrkämpfer. Mit 1161 Punkten belegte er nach zwei Wettbewerben hinter Laub (1336 P.) und Kaun (1233 P.) überraschend Rang drei.

Gegenwind kostet 50 Punkte

Über 200 Meter hatte sich der Melsunger Mehrkämpfer eine Zeit unter 30 Sekunden vorgenommen, nachdem er im Vorjahr bei diesen Meisterschaften die halbe Stadionrunde in 31,35 Sekunden gelaufen war. Aber Gegenwind auf der Zielgeraden und die fehlende Lockerheit ließen nur 30,82 Sekunden zu. Erneut ließ er wieder knapp 50 Punkte liegen, so dass er nach drei Wettbewerben mit 1711 Punkten auf den fünften Platz zurückfiel.

Ausdauertraining kam zu kurz

Im Speerwerfen verbesserte er sich auf 28,44 m und arbeitete sich mit 2155 Punkten auf Rang vier hoch. Vor dem abschließenden 1500m-Lauf lag Bernd Gabel nur 50 Zähler hinter Manfred Ewers, der mindestens mit Bronze liebäugelte. Bernd Gabel, der in den vorigen Wochen vor allem im MT-Sprintteam mittrainierte, hatte dadurch allerdins etwas das Ausdauertraining vernachlässigt. Dennoch wollte er die 1500 Meter unter sieben Minuten zurücklegen. Während vorne die Post mit Manfred Ewers ( 5:38,69 Min.) gewaltig abging, beendete Bernd Gabel nach 6:56,11 Minuten als Siebter den letzten Wettbewerb. Dafür erhielt er 398 Punkten und kam im Gesamtergebnis auf 2553 Zähler. Da der Passauer Langenbach ihm in der letzten Disziplin fast ein halbe Minute abnahm, verdrängte er Bernd Gabel am Ende noch auf Rang fünf.

(ajw)



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