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Radwegübergang des R21 wird barrierefrei

Auf Baustellenbesichtigung (v.li.): Landrat Winfried Becker, Rainer Geisel von der Wirtschaftsförderung, der Obervorschützer Ortsbeirat Werner Koch, Bürgermeister Frank Börner, Projektleiter Jürgen Hempeler, Auszubildende Alexandra Klaus sowie Bauleiter Johannes Rampft und Polier Konstantin Freund. Foto: Stadt Gudensberg
Auf Baustellenbesichtigung (v.li.): Landrat Winfried Becker, Rainer Geisel von der Wirtschaftsförderung, der Obervorschützer Ortsbeirat Werner Koch, Bürgermeister Frank Börner, Projektleiter Jürgen Hempeler, Auszubildende Alexandra Klaus sowie Bauleiter Johannes Rampft und Polier Konstantin Freund. Foto: Stadt Gudensberg

Obervorschütz. Um die Verkehrssicherheit der Radfahrer zu erhöhen, fördert der Schwalm-Eder-Kreis den barrierefreien Ausbau des Radwegs R21 zwischen Gudensberg und Obervorschütz.

Bisher kritische Stelle wird entschärft

Die Verkehrssicherheit des stark frequentierten, überregionalen Radwegs R21 zwischen Fritzlar und Gudensberg, der aus Richtung des Nackens oberhalb des Golfparks Gudensberg die Kreisstraße 10 kreuzt, wird durch die Baumaßnahme an dieser bisher kritischen Stelle wesentlich verbessert. Bisher mussten die Radfahrer an dieser Stelle über die Kreisstraße fahren und zudem eine steile Treppe überwinden.

Kreisstraße künftig gefahrlos überquerbar

„Das war sehr gefährlich und ein Ärgernis für die Radfahrer“, so der Gudensberger Bürgermeister Frank Börner. Deshalb habe die Stadt Gudensberg das Tiefbauunternehmen Wachenfeld mit Umbauarbeiten beauftragt. Auf eine Länge von 50 Metern wird der straßenbegleitende Radweg nun auf das Niveau der Kreisstraße angehoben.

„Künftig wird ein gefahrloses Überqueren der Kreisstraße zwischen Gudensberg und Obervorschütz möglich sein“, sagte Frank Börner, als er sich mit Landrat Winfried Becker zur Übergabe des Förderbescheides an der Baustelle traf.

Fertigstellung in wenigen Tagen

Eine Förderung aus dem Radwegeprogramm des Schwalm-Eder-Kreises habe das Projekt ermöglicht, darauf wies Landrat Becker hin. Der Landrat zeigte sich sehr zufrieden über die zügig voranschreitenden Bauarbeiten. Bereits Anfang August sollen die Bauarbeiten am Radweg abgeschlossen sein. An den Baukosten von 75.000 Euro beteiligt sich der Schwalm-Eder-Kreis in einer Höhe von 56.000 Euro.

„Das ist gut investiertes Geld. Mit der Förderung des touristischen Radewegebaus der Städte und Gemeinden im Sinne von Lückenschlüssen durch den Schwalm-Eder-Kreis soll der Notwendigkeit einer stetigen Qualitätsverbesserung und Routenoptimierung Rechnung getragen werden“, so Landrat Becker.

Problemlose Abstimmung mit Polizei und Hessen Mobil

Die Verbesserung der Radwegeinfrastruktur habe für den Schwalm-Eder-Kreis einen hohen Stellenwert. Landrat Becker sowie Bürgermeister Börner lobten die sehr gut gelungene Planung und die kompetente Beratung durch Ulrich Horstmann, dem Vorsitzenden der Ortsgruppe Chattengau des ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub).

Auch die Abstimmung mit der Polizei und Hessen Mobil sei in Bezug auf das Bauvorhaben problemlos verlaufen. Im Jahr 2019 hat der Schwalm-Eder-Kreis bereits 177.000 Euro an Kreismitteln für Radwegebauprojekte von sechs Städten und Gemeinden bereitgestellt.

(red)



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