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Geflüchtete Frauen schmecken Schwalm

Die Frauen von »Kultur integriert« im Naturlehrgebiet Schwalmstadt, re. Gerlinde George, Vorsitzende des Landfrauenvereins Sachsenhausen. Foto: Arbeit und Bildung e.V.
Die Frauen von »Kultur integriert« im Naturlehrgebiet Schwalmstadt, re. Gerlinde George, Vorsitzende des Landfrauenvereins Sachsenhausen. Foto: Arbeit und Bildung e.V.

Schwalmstadt. Im Rahmen von »Kultur Integriert« von Arbeit und Bildung e.V. erkundeten geflüchtete und deutsche Frauen gemeinsam das Naturlehrgebiet Schwalmstadt und tauschten sich bei einem Picknick aus.

Integration unterstützen

Kultur Integriert ermöglicht durch ein wöchentliches Frauencafé, kreative Workshops und kulturelle Aktivitäten Raum für Begegnung, Austausch und gegenseitige Stärkung von geflüchteten Frauen. Hierdurch soll insbesondere ihre Integration im Schwalm-Eder-Kreis unterstützt werden.

Der Besuch des Naturlehrgebiets ist auf Wunsch der Frauen selbst entstanden. Dabei haben sie regional wachsende und bedeutsame Pflanzen kennengelernt, Äpfel und Mirabellen gesammelt und gekostet sowie ihr gegenseitiges Vertrauen bei einem blinden Lauf über einen Barfußpfad gestärkt. Außerdem setzten sie sich mit Natur- und Umweltschutzthemen auseinander und erkundeten Bienenstöcke, Komposthaufen sowie ein Insektenhotel und dessen Nutzen.

Lebenswelten, Kulturen und Traditionen

So schmeckt die Schwalm – geflüchtete Frauen lernen deutsches Kulturgut im Naturlehrgebiet kennen. Foto: Arbeit und Bildung e.V.
So schmeckt die Schwalm – geflüchtete Frauen lernen deutsches Kulturgut im Naturlehrgebiet kennen. Foto: Arbeit und Bildung e.V.

Zu dem Ausflug waren auch die Landfrauen Sachsenhausen eingeladen. Der Austausch mit lokal verwurzelten Frauen des Schwalm-Eder-Kreises eröffnet beiden Frauengruppen das Kennenlernen der anderen Lebenswelten, Kulturen und Traditionen und soll zudem helfen, Distanzen abzubauen und auch über das Projekt hinaus zu einem gemeinschaftlichen Zusammenleben beitragen.

Gerlinde George, Vorsitzende des Landfrauenvereins Sachsenshausen, war eine der Schwälmer Frauen, die dabei waren. Sie sagt: „In dieser Gruppe fühlt man sich einfach wohl und man hat Lust, wiederzukommen und mehr über die Frauen zu erfahren.“

Kulturelle Förderung

„Wenn persönlicher Kontakt möglich ist, werden Vorurteile und Skepsis ganz schnell überwunden“, so die Projektmitarbeiterin von Arbeit und Bildung e.V. Sophie Lauber. Gefördert wird Kultur integriert durch den Paritätischen Gesamtverband und die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.

Kontakt: Arbeit und Bildung e.V., Sophie Lauber, lauber@arbeit-und-bildung.de, Tel.: 0163 / 86 92 061, Kordula Weber, weber@arbeit-und-bildung.de, tel. 06421 – 9636 55.

(red)



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