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Es geht: politisch etwas bewirken

Kreisvorsitzender der JU Schwalm Eder Dennis Döring, Fraktionsvorsitzender der CDU Fraktion im Kreistag Reinhard Otto, der stl. Kreisvorsitzende der JU SEK Martin Pflüger zusammen mit den Kreistagsabgeordneten Michael Schär, Silke Böttcher, Mark Weinmeister, Matthias Wettlaufer und Bernd Siebert (v.li.). Foto: nh
Kreisvorsitzender der JU Schwalm Eder Dennis Döring, Fraktionsvorsitzender der CDU Fraktion im Kreistag Reinhard Otto, der stl. Kreisvorsitzende der JU SEK Martin Pflüger zusammen mit den Kreistagsabgeordneten Michael Schär, Silke Böttcher, Mark Weinmeister, Matthias Wettlaufer und Bernd Siebert (v.li.). Foto: nh

Schwalm-Eder. „Man kann politische Veränderungen bewirken“, sagt die Junge Union Schwalm-Eder. Ein Beispiel: Zur Beschaffung von Reanimationsgeräten hat sie einen Kreistagsantrag vorbereitet.

JU formuliert, Fraktion bringt ein

Politische Jugendorganisationen reden viel, stehen immer in Konkurrenz zur Mutterpartei und können sowieso nichts bewirken. Mit diesem Vorwurf werden politische Jugendorganisationen oft konfrontiert.

Die Junge Union im Schwalm-Eder-Kreis zeigt, dass dies bei Weitem nicht der Fall ist. Zur Kreistagssitzung am 9. September in Melsungen erarbeitete die Junge Union einen eigenen Antrag, den die CDU Fraktion stellen wird. Die Mitglieder der Jugendorganisation haben eigene Ideen gesammelt, darüber diskutiert und schließlich einen eigenen Antragstext formuliert: Sie fordern die Beschaffung von Reanimationsgeräten in allen Schul- und Sporteinrichtungen im Schwalm-Eder-Kreis.

Menschen sensibilisieren, Leben retten

„Immer mehr Menschen leiden an Herzerkrankungen, auch Kinder und Jugendliche. Die Beschaffung von Reanimationsgeräten in den Schulen und Sporthallen soll darauf aufmerksam machen, Menschen sensibilisieren und im Ernstfall Leben retten“, so der Kreisvorsitzende der Jungen Union Schwalm-Eder Dennis Döring. Die automatisierten externen Defibrillatoren (AED) können von Laien einfach bedient werden. Sie geben einfache und klare Anweisungen für die Anwendung.

Jährliche Schulungen

Viele Menschen trauen sich allerdings nicht, die AED zu nutzen, aus Angst etwas falsch zu machen. Deshalb fordert die Junge Union Schwalm-Eder eine jährliche Schulung in den Einrichtungen, um die Fähigkeiten und das Selbstvertrauen zur Ersthilfe zu verbessern und so auch außerhalb der Schule und der Sporthallen schnell und selbstbewusst agieren zu können. Eine Finanzierung durch den Kreis muss aus Sicht der Jungen Union so schnell wie möglich erfolgen.

„Die Reanimationsgeräte retten im Ernstfall Leben. Da dürfen wir nicht in erster Linie auf das Geld schauen. Schulen oder Sporteinrichtungen sind hoch frequentierte Orte, die von einer Vielzahl an Menschen besucht werden. Wenn dort ein Ernstfall eintreten sollte, müssen wir darauf technisch und medizinisch vorbereitet sein, durch die Geräte und das geschulte Personal“, so Döring weiter.

Politisches Interesse der jungen Generation

Besonders bedankt sich die Junge Union bei der CDU-Kreistagsfraktion und deren Fraktionsvorsitzenden Reinhard Otto, die es ihnen ermöglicht hat, den Antrag gemeinsam zu diskutieren und in der Kreistagssitzung zu stellen. „Die jungen Menschen haben ein Problem erkannt und eine Lösung vorgeschlagen. Das finden wir klasse, denn es zeigt ein politisches Interesse der jungen Generation. Wir haben zusammen über den Antrag in einer Fraktionssitzung diskutiert und waren uns einig, dass wir den Antrag stellen werden“, so Fraktionschef Otto.

Sachliche Diskussion, konstruktive Vorschläge

CDU und Junge Union sind für die Kreistagssitzung zuversichtlich, dass der Antrag eine Mehrheit finden wird, denn alle waren sich einig, dass die Gesundheit das höchste Gut ist. Auch für die Zukunft wird die Junge Union Schwalm-Eder ihre inhaltliche Arbeit auf Kreisebene ausbauen.

„Wir beweisen, dass man politisch etwas verändern kann, durch sachliche Diskussion und konstruktive Vorschläge. Unsere Zusammenarbeit mit der CDU hier im Landkreis funktioniert sehr gut. Nur so kann erfolgreiche Politik funktionieren, durch Vertrauen, Diskussion und Zusammenarbeit. Politische Jugendorganisationen haben eine wichtige Aufgabe im politischen Diskurs. Jeder kann mitmachen. Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion in der Kreistagssitzung“, so Döring abschließend.

Wer bei der Jungen Union Schwalm Eder mitmachen will, Kontakt: dennis-doering96@gmx.de

(red)



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