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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 13. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Keine Privatisierung der Wasserversorgung

Das Wasser ist sicher und sauber, sagt die FWG im Landkreis. Privatisierungsideen lehnt sie ab. Foto: congerdesign | Pixabay
Das Wasser ist sicher und sauber, sagt die FWG im Landkreis. Privatisierungsideen lehnt sie ab. Foto: congerdesign | Pixabay

Homberg. „Unsere Wasserversorgung ist sicher und muss in kommunaler Hand bleiben!“ sagt die FWG Kreistagsfraktion. Das Wasser sei sauber, sicher und ausreichend verfügbar.

Jahrhunderte altes Wasser

Das ist laut FWG Fraktionsgeschäftsführer Christian Utpatel „die beruhigende Erkenntnis eines Gespräches, das die Kreistagsfraktion der Freien Wählergemeinschaft Schwalm-Eder (FWG) kürzlich geführt hat“.

Als Gesprächspartner eingeladen war Alexander Wilhelm, Betriebsleiter beim Gruppenwasserwerk Homberg-Fritzlar. In seiner interessanten Einführung informierte er über die Grundlagen der heimischen Wasserwirtschaft. Demnach sind im Schwalm-Eder-Kreis zwanzig Brunnen mit einer Tiefe von bis zu 300 Metern vorhanden. Rund 100.000 Menschen im Landkreis und auch darüber hinaus bis nach Baunatal werden mit diesem Wasser versorgt. Insbesondere die Brunnen im Kellerwald fördern Wasser das sich seit Jahrhunderten im Boden befindet und sowohl durch sein Alter als auch die zahlreichen Erdschichten ohne jegliche Belastung ist.

Dadurch seien auch die im Oberflächenwasser festgestellten Mikroplastikteilchen für die Wasserversorgung im Schwalm-Eder-Kreis kein Problem.

Gruppenwasserwerk Fritzlar Homberg. Foto: Gerald Schmidtkunz
Gruppenwasserwerk Fritzlar Homberg. Foto: Gerald Schmidtkunz

Sorgsam behandeln, vor Belastung schützen

Die Fraktion der Freien Wählergemeinschaft ist sehr erfreut über die Situation der Wasserversorgung. „Dass wir hier sauberes Wasser haben, das auch bei längerer Trockenheit verfügbar bleiben wird, ist ein großer Vorteil für die Lebensqualität unserer Region“, so FWG-Fraktionsvorsitzender Willi Werner. Umso mehr müsse darauf geachtet werden, dass unser Wasser sorgsam behandelt und vor zukünftiger Belastung geschützt werde. Hier sei zum einen die Landwirtschaft gefordert, aber auch jeder einzelne Haushalt könne mit sorgsamem Handeln zum Erhalt dieses Schatzes beitragen.

Keine Privatisierung

Außer Frage steht für die FWG, dass die Wasserversorgung auch zukünftig in kommunaler Hand bleiben müsse: Eine Privatisierung des Wassers wird es mit der FWG nicht geben.

(red)



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