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Sohn zwei Sekunden vor Feger und Berlitz

Spannende Titelkämpfe lieferten die Radsportler im Bergzeitfahren (v.li.): Joshua Sandrock, Jasmin Corso und Philipp Sohn. Montage: Schmidtkunz / Fotos: Schormann; MT Melsungen; noelsch | Pixabay
Spannende Titelkämpfe lieferten die Radsportler im Bergzeitfahren (v.li.): Joshua Sandrock, Jasmin Corso und Philipp Sohn.
Montage: Schmidtkunz / Fotos: Schormann; MT Melsungen; noelsch | Pixabay

Obermelsungen. Bei den Titelkämpfen im Bergzeitfahren auf der Strecke zwischen Obermelsungen und Elfershausen – mit 5300 Metern und 210 Höhenmetern – gaben die Fahrer des Ausrichters MT Melsungen am vergangenen Wochenende eindeutig den Ton an.

Philipp Sohn (MT Melsungen) ist Sieger bei den Elite-Amateuren. Foto: MT Melsungen
Philipp Sohn (MT Melsungen) ist Sieger bei den Elite-Amateuren. Foto: MT Melsungen

9 von 16 Titeln an die MT-Sportler

Von den 16 zu vergebenden Titeln gingen allein neun Titel an die Melsunger, hinzu kamen noch sechs zweite und fünf dritte Plätze, dreimal gewannen die Radsportler der Zweiradgemeinschaft Kassel. Die Top-Zeiten legten dabei die MT-Regio-Team-Fahrer vor: Philipp Sohn gewann die Eliteklasse in 10:37 Minuten, gerade einmal zwei Sekunden vor den zeitgleichen Max Feger und Eiko Berlitz.

Erstmals bundesoffen

Erstmalig wurde die Veranstaltung in diesem Jahr als bundesoffenes Rennen ausgerichtet, was insgesamt rund 90 Radsportler aus acht Bundesländern anlockte, ein absolutes Rekordergebnis. Von allen am stärksten, und mit 10:30 Minuten noch etwas schneller als Sohn, war dabei Alexander Hötte vom Stevens Racing Team. Nicht nur der Bezirkstitel der Elite ging an die Melsunger, sondern auch der in der Amateurklasse. Hier konnte Dennis Zülch überzeugen, der dem wieder erstklassigen Enrico Oglialoro auf seiner Hausstrecke das Nachsehen gab. Eiko Berlitz ließ in der Klasse U23 auch diesmal seinen Vereinskameraden Leon Löber (2.) und Marcel Bitter (3.) keine Chance.

Jasmin Corso (ZG Kassel) ist Siegerin der Frauen. Foto: Jürgen Schormann
Jasmin Corso (ZG Kassel) ist Siegerin der Frauen. Foto: Jürgen Schormann

Souveräne Jasmin Corso

Das durch Krankheit dezimierte MT-Frauenteam konnte gegen die ZGlerin Jasmin Corso nichts ausrichten, die souverän vor Sophie Jahnecke und Petra Schildwächter (beide MT) siegte. Bei den Senioren 2 ließ Straßen-Hessenmeister Axel Hauschke nichts anbrennen und verwies seinen Vereinskollegen Mirco Holzhauer auf Rang zwei. Im Rennen der Senioren 3 und 4 gingen die Bezirkstitel an den aus Melsungen stammenden Dauerbrenner Viktor Slavik (RV 1899 Kassel) und an den frisch gekürten Berg-Hessenmeister Gerhard Brauner.

Erstmals Titelträgerin aus dem Schwalm-Eder-Kreis

Die männlichen Schüler- und Jugendklassen waren alle fest in Melsunger Hand: Bei den Jüngsten (U11) stand Justus Meuer zum ersten Mal ganz oben auf dem Podest. In der Schülerklasse U13 machten Joshua Sandrock, Lukas Kaiser und Jan Hippmann einen Dreifachsieg perfekt. Mit starker Leistung siegten Julian Hippman bei den Schülern U15 und Arne Wiedemann in der Jugendklasse U17, wo sein Vereinskamerad Kevin Lischka Dritter wurde.

Joshua Sandrock (MT Melsungen) ist Sieger bei den Schülern. Foto: Jürgen Schormann
Joshua Sandrock (MT Melsungen) ist Sieger bei den Schülern. Foto: Jürgen Schormann

Erfreulich, dass mit Antonia Oglialoro (TSV Neumorschen) erstmalig eine Sportlerin aus dem Schwalm-Eder-Kreis Titelträgerin bei den Schülerinnen U13 wurde.

Die weibliche Jugendklasse ging an Nastasia Berlitz, die Junioren an Phlipp Cander (beide ZG). Bei den Jedermännern U40 trumpfte erwartungsgemäß der Triathlet Christoph Bentz auf, bei den über 40jährigen zeigte der Bad Hersfelder Marco Schneider seine Klasse vor Harry Nolte (RSC Fuldabrück), der dritte Rang ging an den Neumörscher Mathias Blackert.

Rennleiter Vaupel sehr zufrieden

„Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz und dem Verlauf der Veranstaltung“, so Rennleiter Dieter Vaupel bei der Siegerehrung im voll besetzten MT-Vereinshaus. „In kommenden Jahr sollten wir wegen der großen Anmeldezahlen auf einen Samstagstermin gehen. Sinnvoll wäre eine Kombinationsveranstaltung mit dem Fuldabrücker Rundstreckenrennen.“

(red)



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