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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 13. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Öl ins klimatische Feuer der Erde

Homberg. Der Ortsverband von Bündnis ’90/Die Grünen macht auf den Immergrün Bericht Nr. 3 »Öl ins klimatische Feuer der Erde – Gefahren des Palmöls« aufmerksam.

Flächenverbrauch für Vieh und Palmöl

Die Folgen und Ursachen des weltweit beschleunigten Klimawandels sind in aller Munde. Dabei wird ausführlich über die Folgen der Abholzung der Regenwälder berichtet. Einer von vielen Gründen für die derzeitigen Brände und Rodungen im Regenwald ist neben der Schaffung von Weideflächen für Nutztiere die Produktion von Palmöl.

Palmöl wird in der Lebensmittelindustrie zur Herstellung streichfähiger Nahrungsmittel benötigt (Schokocremes, Süßigkeiten, Kekse, Tütensuppen). Dabei wird laut Überzeugung der Bündnisgrünen vorgegaukelt, dass Palmöl ein guter Ersatz zu gängigen Streichmitteln sei. Es sei allerdings kein hochwertiges Pflanzenfett, habe einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren und könne zu lebensbedrohlichen Erkrankungen wie Gefäßverkalkung, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen.

Globales Problem und klimatische Katastrophe

„Das ungesunde Pflanzenöl wird allerdings auch in Kosmetika oder Waschmittel verarbeitet“, heißt es in der Pressemitteilung der Homberger Grünen. „Dadurch sind in Einkaufsmärkten viele Produkte mit dem Zusatz ‚Palmöl‘ versehen. Die Verwendung als Bio-Kraftstoff Ersatz stellt ein weiteres Problem der Palmölnutzung dar.“

Flächenverschwendungen zum Anbau von Palmöl sind nach Worten der Umweltschützer ein globales Problem und eine klimatische Katastrophe. Artenreicher Lebensraum wird langfristig zerstört und Tier- sowie Pflanzenarten ausgerottet. Besonders bedrohte Arten wie der Orang-Utan leiden unter dem massiven Anbau von Palmölpflanzen. Ergänzend herrschen auf den meisten Palmölplantagen unwürdige Arbeitsbedingungen.

Regionalprodukte als Alternative

„Eine kritische Auseinandersetzung mit Palmöl in unseren Lebensmitteln ist für Sie als Verbraucher notwendig“, schreibt Marcel Smolka. „Regionale Produkte sind eine gute Alternative zu Lebensmitteln und Kosmetika mit Palmölanteilen. Letzgenannte können auch ohne den Zusatz Palmöl in Reformhäusern oder Drogeriemärkten erworben werden.“

(red)



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