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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 13. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Randalierer wurde eingewiesen

Symbolfoto: Schmidtkunz
Symbolfoto: Schmidtkunz

Treysa. Wie die Polizeistation Schwalmstadt berichtet, hat gestern Abend ein 48-jähriger Schwalmstädter in der Bahnhofstraße randaliert und einen hohen Sachschaden angerichtet.

Einlieferung in Psychiatrisches Krankenhaus

Der Mann steht im Verdacht, einen Pkw und ein Schaufenster beschädigt zu haben. Er widersetzte sich aktiv der anschließenden Festnahme und beleidigte und bedrohte die Beamten lautstark und wurde in ein Psychiatrisches Krankenhaus eingeliefert.

Eine Anwohnerin hatte sich zuvor bei der Polizei gemeldet und angegeben, dass in der Bahnhofstraße eine männliche Person Türen und Fenster eines Geschäftes einschlüge. Die beiden alarmierten Funkstreifen fanden einen Pkw, Opel Vectra, an dem der Außenspiegel abgeschlagen wurde und eine eingeschlagene Schaufensterscheibe vor. Anwohner informierten sie über den Aufenthaltstort des mutmaßlichen Täters.

Angriffe mit „Wurfgeschossen“

In einem Abstellraum eines Mehrfamilienhauses fanden die Beamten den polizeibekannten mutmaßlichen Täter. Nachdem sie sich bei dem 48-Jährigen als Polizisten zu erkennen gaben, warf der einen 15 x 15 cm großen Holzklotz nach ihnen, der sie nur knapp verfehlte. Anschließend ergriff der Randalierer wahllos zu weiteren auf dem Boden liegenden Gegenständen, wie mehrere Holzklötze, Eisenstangen und einen ca. 30 x 30 cm großen Stein und warf diese in Richtung der Beamten.

Wilde Schläge und Tritte

In der Folge konnte der 48-Jährige, der wild um sich schlug und trat, von den Beamten überwältigt und festgenommen werden. Glücklicherweise wurde kein Beamter durch die Würfe, Schläge und Tritte verletzt.

Da der Randalierer sich augenscheinlich beim Einschlagen der Schaufensterscheibe verletzt hatte, forderte die Streife einen Rettungswagen an.

Auf Behandlungsstuhl fixiert

Bereits vor und während der Festnahme wurden die eingesetzten Beamten von ihm lautstark beleidigt und bedroht, sodass sogar mehrere Anwohner aus ihren Häusern kamen. Weil er sich überhaupt nicht beruhigen ließ, wurde er auf einem Behandlungsstuhl fixiert und in ein Psychiatrisches Krankenhaus gefahren.

Umfangreiches Strafverfahren

Den Schwalmstädter erwartet nun ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, gefährlicher Körperverletzung und wegen Verdacht der Sachbeschädigung. An dem Pkw entstand ein Sachschaden in Höhe von 300,- Euro und an der Schaufensterscheibe in Höhe von ca. 4.000,- Euro.

Hinweise bitte an die Polizeistation Schwalmstadt unter Tel.: 06691-9430.

(ots | red)



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