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Schweigen brechen am Tag gegen Gewalt

Michaela Laudenbach, Vorsitzende des Frauennetzwerks, Landrat Winfried Becker und die Frauenbeauftrage Gerlinde Eckhardt (v.li.) machen auf das Anliegen des Frauennetzwerkes aufmerksam. Foto: nh
Michaela Laudenbach, Vorsitzende des Frauennetzwerks, Landrat Winfried Becker und die Frauenbeauftrage Gerlinde Eckhardt (v.li.) machen auf das Anliegen des Frauennetzwerkes aufmerksam. Foto: nh

Schwalm-Eder. Das Frauennetzwerk ruft auf zum #schweigenbrechen. Es initiiert seit Jahren gemeinsam mit dem Frauenhaus und dem Frauenbüro vielfältige Aktionen rund um den 25. November.

Fahnen vor den Rathäusern

Organisiert werden unter anderem Filmvorführungen, Vorträge oder Fahnenaktionen. Viele Städte und Gemeinden hissen an diesem Tag Fahnen mit dem Motto „Frei leben-ohne Gewalt.“ In diesem Jahr wird sich das Frauennetzwerk auf Wochenmärkten in Fritzlar (23.11.) und Melsungen (28.11.) präsentieren. Die Marktbesucher*innen haben auch dort die Möglichkeit Gesicht zu zeigen und sich fotografieren zu lassen. Eine weitere Aktion ist das Hissen der Fahne „Frei leben ohne Gewalt“ am 25. November um 13 Uhr vor dem Melsunger Rathaus. Bürgermeister Boucsein und die Frauenbeauftragten Bärbel Spohr werden dabei sein. Auch vor dem Rathaus in Frielendorf wird um 10 Uhr gemeinsam mit den Landfrauen eine Fahnen gehisst.

„Wir brechen das Schweigen“

Schon vor acht Tagen ging es im Bürgerhaus Borken einmal mehr um das Thema Frauengesundheit. Für vielfältige Informationen und Mitmachaktionen sorgten Institutionen, Vereine und andere Aussteller aus dem Schwalm-Eder Kreis. Auch das Frauennetzwerk präsentierte sich und informierte über seine langjährige Arbeit, die Inhalte, Themen und Ziele des Vereins. Mit der Fotoaktion #schweigenbrechen machten sie auf das Thema Gewalt an Frauen aufmerksam.

Zur bundesweiten Aktion „Wir brechen das Schweigen“ rufen das Hilfetelefon und Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey als Schirmherrin auf. Bürger*innen, Städte, Gemeinden, Vereine und Institutionen sind aufgefordert am 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, ein Zeichen zu setzen. Unter dem Hashtag #schweigenbrechen werden die Fotos der Aktion in sozialen Netzwerken und auf der Seite des Hilfetelefons zu sehen sein.

Die Augen nicht verschließen

Mehr als 30 Besucher*innen beteiligten sich an der Aktion, um ihre Solidarität und Unterstützung für betroffene Mädchen und Frauen zu zeigen. Allen voran Landrat Winfried Becker zusammen mit der Frauenbeauftragten des Kreises Gerlinde Eckhardt.

„Jeden Tag erleben Frauen in unserem Land Gewalt. Wir dürfen die Augen davor nicht verschließen“, schreibt Michaela Laudenbach vom Frauennetzwerk e.V. in einer Pressemitteilung. „Gewalt droht Frauen oft gerade dort, wo sie sich besonders geborgen fühlen sollten: zu Hause. Viele betroffene Frauen schämen sich und es fällt ihnen schwer, über das Erlebte zu reden. Doch reden kann helfen. Es gibt viele Einrichtungen, die Frauen unterstützen, sich dauerhaft aus einer Gewaltsituation zu befreien. Eine davon ist das Hilfetelefon ‚Gewalt gegen Frauen‘, das jeden Tag rund um die Uhr erreichbar ist.“

(red)



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