Neues von der Energiewende
Region. Der Fachbereich Volkswirtschaftslehre der Uni Kassel hat Ende November in einem Zukunftsforum den aktuellen Stand der „Energiewende-Charta Nordhessen“ vorgestellt.
Bedarf ausloten, sichere Versorgung vorantreiben
Die Charta wurde im Rahmen des Forschungsprojektes „Prozessgestaltung Energiewende Nordhessen“ mit Hilfe von Vertretern nordhessischer Landkreise auf den Weg gebracht. Dieses sollte den Bedarf und das Interesse der Kommunen an der Energiewende eruieren.
Mit der Initiative zur Charta, die bereits von zahlreichen Verantwortlichen aus der Region unterzeichnet wurde, soll der Wandel zu einer sicheren und nachhaltigen Energieversorgung in der Region vorangetrieben werden.
Klimaneutralität bis 2040
Zu den derzeit 27 Vorreitern gehören neben Organisationen und Unternehmen auch Landkreise und Kommunen. Letztere wurden zum Teil von ihren Bürgermeistern auf dem Zukunftsforum in der documenta-Halle vertreten. Sie wollen in Nordhessen bis 2040 Klimaneutralität in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr erreichen. Sie werben dafür, dass weitere Kommunen und Unternehmen sich der Energiewende-Charte anschließen und selbst Maßnahmen für das Erreichen der Ziele ergreifen.
deENet und Regionalmanagement übernehmen
Die Energiewende-Charta wurde nun in die Hände des Kompetenznetzwerks deENet e.V. und des Regionalmanagements Nordhessen übergeben. Beide wollen ebenfalls weitere Unterzeichner gewinnen. Hierfür werden zurzeit Angebote entwickelt, mit denen kommunale Maßnahmen im Sinne der Charta unterstützt werden können.
(red)