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Nachwuchs holt Titel und Top-Platzierung

Vivian Groppe und Ella Gleim sorgten für einen Melsunger 60m-Doppelsieg in Stadtallendorf. Foto: nh
Vivian Groppe und Ella Gleim sorgten für einen Melsunger 60m-Doppelsieg in Stadtallendorf. Foto: nh

Stadtallendorf. Bei den offenen Kreis-Hallenmeisterschaften der Kreise Marburg-Biedenkopf sicherten sich die Nachwuchsathleten der MT-Melsungen drei Titel und einen zweiten Platz in der Herrenwaldhalle.

Dittmar führt Kreisbestenliste an

Für die beste Leistung aus Melsunger Sicht sorgte Niclas Dittmar. Der 14-Jährige, der bisher im 60m-Sprint mit 8,04 Sekunden in der Bestenliste verzeichnet war, deckte im zweiten Vorlauf der U16 seine Karten auf. Nachdem Felix Krause (Wetzlar), im Vorjahr über 100 m mit 11,96 Sekunden die hessische Nummer zwei in der M14, als Vorlaufsieger 7,74 Sekunden vorgelegt hatte, egalisierte Niclas Dittmar im zweiten Vorlauf diese Zeit. Damit verbesserte der Melsunger Gesamtschüler seinen Hausrekord nicht nur um 0,3 Sekunden, sondern löste auch Leonard Figge (Jahn Treysa) von der Spitze der Kreisbestenliste der U16 im Schwalm-Eder-Kreis ab. Figge, der am 14. Dezember in Stadtallendorf die 60 Meter in 7,81 zurückgelegt hatte, belegte hinter Niclas mit 7,88 Sekunden den zweiten Platz.

Niclas Dittmar hatten allen Grund zur Freude - der 14-Jährige stellte mit 7,69 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit auf und qualifzierte sich für die Landesmeisterschaften. Foto: nh
Niclas Dittmar hatten allen Grund zur Freude – der 14-Jährige stellte mit 7,69 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit auf und qualifzierte sich für die Landesmeisterschaften. Foto: nh

Interne Vereinsnorm geknackt

Mit Spannung wurde das 60m-Finale der U16 erwartet, aber Felix Krause hatte sich beim Weitsprung verletzt und verzichtete im Endlauf. Somit war der Weg für Niclas frei, der sich mit einer weiteren Steigerung auf 7,69 Sekunden einen souveränen Sieg vor Leonard Figge (7,88) und Noah-Luis Piontek (Alsfeld, 7,89) holte und die interne Vereinsnorm für die Landes-Hallenmeisterschaften in Hanau von 7,90 Sekunden deutlich unterbot.

Doppelsieg für Groppe und Gleim

Für einen nicht eingeplanten Doppelsieg sorgten Vivian Groppe und Ella Gleim im 60m-Sprint der WU18. Hawa Jalloh (Wiesbaden) hatte sich im ersten von drei Vorläufen mit 8,00 Sekunden vor Nikola Ganz (Gießen, 8,37) durchgesetzt, dann aber auf einen Start im Finale verzichtet. Im zweiten Vorlauf holte sich Vivian Groppe mit 8,14 Sekunden den Sieg vor Charlotte Thomas (Dietzhölztal, 8,72). Auch Ella Gleim (MT Melsungen) rannte im dritten Vorlauf der Konkurrenz davon und qualifizierte sich mit 8,35 Sekunden vor Hanna Schmitt (Hammelburg, 8,58) und Liliana Barros (Mainz, 8,63) ebenfalls für das 60m-Finale. Mit 8,10 Sekunden holte sich Vivian Groppe den Titel vor ihrer Trainingspartnerin Ella Gleim, die mit ihren 8,37 Sekunden für den MT-Doppelsieg sorgte.

Im Endlauf holt sich Vivian mit 8,10 den Titel und da Ella nach 8,37 Sekunden als Zweite über die Ziellinie lief, triumphierten die beiden Melsunger Sprinterinnen in Stadtallendorf mit einem Doppelsieg. Den dritten Platz sicherte sich Nikola Ganz mit 8,41 Sekunden.

Johannes Berg gewann das Kugelstoßen der MU20, verpasste aber die Norm für die Landesmeisterschaften um 0,42 Meter. Foto: nh
Johannes Berg gewann das Kugelstoßen der MU20, verpasste aber die Norm für die Landesmeisterschaften um 0,42 Meter. Foto: nh

12-m-Stoß nur knapp verpasst

„Dass ich nach dem intensiven Training in der Vorwoche keine berauschende 60m-Zeit laufen werde, war mir beim Aufwärmen klar, denn ich hatte immer noch müde und schwere Beine. Aber in der zweiten Hälfte des Rennens konnte ich mich noch gut lösen“, analysierte die 15-jährige Vivian ihr Rennen.

Für den dritten MT-Sieg sorgte Johannes Berg im Kugelstoßen der MU20. Der Jugendliche aus Obermelsungen hatte sich einen 12m-Stoß vorgenommen, um sich noch für die Landes-Hallenmeisterschaften in Frankfurt zu qualifizieren. Aber aus diesem Vorhaben wurde nichts, denn der 18-Jährige blieb bei 11,58 Meter hängen. Diese Weite reichte aber für einen mühelosen Sieg über Leonhard Wegener (Aschaffenburg, 8,94 m) und Mohamad Alhussein (Marburg, 7,91 m).

Ebenfalls nicht ganz zufrieden war „Oldie“ Bernd Gabel, der sich einen Test im Stabhochsprung unterzog und 2,60 Meter übersprang.

(ajw)



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